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farbig, gelb und durchſichtig; ſeine Lippen waren blau,
wie Schiefer.— Und doch— es glänzte auf dem Ge⸗
ſichte des Prieſters ein himmliſcher Ausdruck von Unter⸗
warfung unter den Willen des Herrn: ein Lächeln der ngel.
Ludwig kniete gleichfalls neben den Pater und half Wolfangh bei dem Verbande. Der Prieſter ſah ihn freundlich an.
„O, Ihr werdet gerettet, guter Vater,“ ſprach der Jüngling mit zärtlicher Theilnahme;„Euere Wunde wird heilen... Ihr werdet noch lange unſer Schutzengel ſein.“
„Ludwig, mein theurer Sohn,““ ſeufzte der Prieſter, „der Herr hat über mich verfügt, er hat mir die Märty⸗ rerkrone auf's Haupt geſetzt. Ich werde ſterben... nicht an der Wunde, die Ihr verbindet, ſondern an dem Stein, dem letzten, der mir die Bruſt eingedrückt hat. Ich fühle es: meine Seele wird ſich mit Gewalt losreißen, ſie will himmelwärts... Doch, weint nicht um mich, mein Loos iſt ſchon..“
Auf dieſe Rede antwortete Ludwig nichts: er ſtarrte dem Prieſter ins Antlitz.
„Du liebſt mich alſo ſehr?“ ſprach Pater Franzis⸗ kus, während er Ludwigs Hand drückte.„Ja Du liebſt mich, ich will für Dich beten...“
Nun wurde Pater Franziskus durch Wolfangh und Schuermans aufgerichtet, mit aller Sorgfalt unterſtützt und langſam nach der Keizerſtraet fortgeführt, während van Halen und die andern Freunde Ludwigs bereit waren, jeden Spötter zum Schweigen zu bringen.
Endlich erreichten ſie Godmaerts Wohnung und wur⸗ den von Thereſe eingelaſſen.
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gefolt nicht g Pater der ſe lichen Seuf; reſe i
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