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Die Zellen ſtanden offen, alles war todtenſtill drinnen; einige Thüren waren in Stucke geſchlagen, als Zeichen der Gewaltthätigkeiten, die man hier verübte. Schon klopfte das Herz des Jünglings langſamer; er ſchritt muthlos durch den Gang, als er plotzlich einige Stimmen triumphirend rufen hörte:
„Da haben wir noch einen Pfaffen! werft ihn auf die Straße, den Hund!“
Ludwig eilte hinzu, warf drei bis vier Männer von der Zellenthüre weg und ſchritt in das kleine Gemach; während die erſtaunten Stürmer einander verwundert anſahen.
Pater Franziskus lag vor einem Kruziſtr am Boden; ſeine ſilbernen Haare fielen zur Erde. Von Zeit zu Zeit machte er eine Bewegung, um die Hände himmelwärts zu heben, und einige feurige Worte, die ſeinem Munde entfloßen, zeigten, daß er betete.
Ludwig wollte die Spötter, die die Thüre belagerten, alle todten, denn es waren ihrer wenige; aber ein Blick auf Vater Franziskus hieß ihn davon abſtehen, und neben dieſen knieend, ergriff er ſeine Hand und ſprach:
„Vater hier bin ich, Euer geliebter Sohn Ludwig. Ich komme, Euch zu retten...“
Der Prieſter richtete ſich auf, betrachtete Ludwig mit dankbaren Blicken und antwortete, den Blick auf das Chri⸗ ſtusbild gerichtet:
„Ludwig, mein guter Sohn, ich danke Dir für Deine gute Abſicht, aber ich werde Dir nicht folgen.— Hier in dieſer Zelle will ich ſterben, wenn Gott über mein Le⸗ ben verfügt hat.— Laß mich beten, ſtöre mich nicht. Ich will die Welt verlaſſen, den Namen des Herrn auf meinen Lippen. Gehe hin und denke nicht an mich.“
Ludwig ſchlang ſeine Arme um den Prieſter und Thränen rollten aus ſeinen Augen:
„Ihr ſterben! Ihr mein guter Vater! O, Gertrud müßte mich verwünſchen, wenn ich Euch hier ließel
Kom Euch Euch
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zuſtel ſich Pate ich n vollz mißh Gege mir
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