Bürger⸗ det. Haufen des koſtbarſten Marmors hemmten im Ge⸗
hen. Es ſchien als wollten die Antwerpner, in der Ver⸗
Freunde, blendung, ihre Häuſer nicht mehr bewohnen, und ihre 1; doch eigne Stadt zerſtören. inz dem Viele der Gräuelthaten geſchahen auf den Plätzen Schau⸗ und in den Straßen, durch welche Ludwig ging. So ſah Straßen, er vor der St. Jakobskirche einen großen Haufen Bilder h. Ein von Heiligen, Kreuzen und vielen andern geweihten Sachen, h God⸗ in einem großen Feuer, das die Bilderſtürmer angezündet les Alles hatten, zu Aſche verbrennen. e etwas Nachmittags ging er an dem Minoritenkloſter vorüber, wo man eben mit dem Plündern beſchäftigt war: die der Re⸗ Mönche und Prieſter wurden mit Spott und Mißhandlung fuhren verjagt und verfolgt.— Dies ſehend, erſchrack Ludwig ließen heftig, da er an Pater Franziskus dachte; jetzt erſt er⸗ hen.— wachte er aus ſeiner Unentſchloſſenheit, die ihn den ganzen tthätig⸗ Tag zu einem gefühlloſen Menſchen gemacht. Er erhob nißhan⸗ das Haupt und ein neues Feuer ſtrahlte aus ſeinen Augen Eine und er wandte ſich haſtigen Schrittes nach dem Veemarkt, n dieſer um Pater Franziskus zu finden und ihn vor Mißhandlun⸗ en, fiel gen zu ſchützen, wenn es möglich wäre.
Dort angekommen fand er vor dem Predigerkloſter etreten. eine ungeheuren Haufen Bilderſtürmer, die ihn nicht durch⸗ Haufen laſſen wollten. Mit vieler Mühe, nach langem Stoßen chzogen und Drücken gelangte er endlich in das Kloſter, das
ſchon von dem ſchlimmſten Geſindel angefüllt war. Er ob eine ſah, wie ſie ſich um die ſilbernen Leuchter ſchlugen, hörte Leitern, das ſchändliche Fluchen durch die langen Räume hallen, herum⸗= und fand das Refectorium voll betrunkener Menſchen, Giebel die ſich an unſittlichen Liedern und den gemeinſten Läſte⸗ ch ſein, rungen ergötzten. auchzen Ludwig ſchritt durch ihre Mitte und achtete nicht [es in auf ihre Scherze; er ſtieg die Treppe hinauf, um ſich nach
der Zelle des Pater Franziskus zu begeben und kam auch eraubt, bald in den erſten Stock, wo er nur wenige Leute an⸗ eſchän⸗ traf.
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