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ſchwer zu ſagen. Alle hatten es geſehen, da es in der einen?
Mitte der Kirche auf einer hohen Tragbahre ſtand. Es aber ei läßt ſich leicht begreifen, daß keiner der Gottloſen es auf zu will ſich nehmen wollte, die andern zur Zerſtörung dieſes Bil⸗ ſchen L des anzureizen. geſchrei
Nun, da Alles zerbrochen war, und Hacken und Beile Schitze ruhten, begannen ſie ſich der Mutter Gottes zu nähern, zu bege und ſahen einander mit fragendem Blicke an. In dieſem tzen, ſo Augenblicke kam einer von ihnen, der betrunken war, denn nicht ve er konnte ſich kaum aufrecht halten, herbeigelaufen.
„Nun!“ rief er,„fürchtet Ihr Euch vor dieſem von Ho Stücke Holz, oder vor den Glöckchen, die an ihrem Leibe Anfall hängen? Kommt, kommt, werſt ſie auf den Boden!“— D Und er ſprachs mit einem ſchrecklichen Fluche, der ſelbſt Dienſtle ſeine Kameraden in Erſtaunen ſetzte.— geſtellt.
„Ruft, vive les Gueux, oder man wirft Euch in ſie heſt Stücke!“ brüllte er nochmals. Und die That dem Wort Männer auf die Ferſe folgen laſſend, faßte er mit ſeinen zwei Hän⸗ dieſen den die Arme der Tragbahre, kehrte dieſelbe um und warf Kamera ſo die Mutter Gottes auf den Boden.— Die Juwelen die Spe wurden geraubt, der Mantel zerriſſen, und die Krone zer⸗ Nu brochen; und das Bild blieb nackt und geſchunden liegen. ßen der
Unter denen, welche zuerſt die Hand an die Juwelen die eina der Mutter Gottes legten, waren vier oder fünf Kerle, dießmal die eine Stunde früher die Kirche verlaſſen hatten. waren u
Als die Räuber ſich vergebens nach Gegenſtänden ter die umgeſehen hatten, die geraubt werden konnten, ſo gingen und triel ſie ans Rauben und nahmen geweihte Kelche, Monſtranzen, des Sch⸗ Leuchter, Kreuze; alles, was nur irgend Werth hatte, ie wurde geſtohlen. Die Thüre der Sakriſtei wurde erbro⸗ deken bei chen, und dieſe Böſewichter, nicht zufrieden mit Rauben verbunder und Stehlen, verkleideten ſich als Prieſter, und ſangen Klooſterſ gemeine Lieder als Lobpſalmen durch die heiligen Hallen. metzeln f
Dies Alles geſchah, ohne daß ſich irgend Jemand Wa widerſetzt hätte. Ludwig war mit Wolfangh nach dem beſchäftig
Stadthauſe gelaufen und hatte den Bürgermeiſter erſucht,


