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thun ſollte; er ſchlug ſich gegen die Stirne, um einen Entſchluß zu faſſen; endlich rief er:
„Werdet Ihr morgen nicht kämpfen?⸗
Ja, Schuermans, antwortete van Halen,„gegen die Ketzer werden wir ſtreiten.“
„Ha, dann bleibe ich noch lieber bei Euch.“
„Ich verſtehe die Furcht des edeln Godmaert wohl,“ ſprach de Rydt,„die verfluchten Prediger haben den Haß eines Theiles des Volkes zu ihrem Vortheile benützt. Da ſie anfangs, wie wir, die Spanier allein für Feinde hiel⸗ ten, haben die neuen Lehrer dem Volk einen Haß gegen
die Religion eingeprägt und nun glauben ſie Bilder und Spanier ſei das nämliche.“ 4
„Ich habe gehört, daß ſie morgen Etwas gegen unſre Liebfrauenkirche unternehmen wollen. Sie ſprechen nur noch von brennen und verwüſten.... Was können wir dagegen thun?“
„Ich habe zwanzig auserleſene Männer,“ ſagte Wol⸗ fangh,„dieſe werden Eure 2 efehle pünktlich befolgen.“
„Meiſter! rief einer der vier Räuber,„wenn wir nichts ſtehlen dürfen, ſo ſollen die Herren Geuſen auch ihr Verſprechen erfüllen oder....“
„Schweig, Kerl!“ rief Wolfangs.
Der Räuber ſchwieg. Die Geuſen waren aber nicht wenig erſtaunt, denn ſie wußten nichts von den Verſpre⸗ chungen. Godmaert allein kannte ſie, da er ſie gemacht hatte.
„Unſre Sache,“ ſpracht er,„iſt zu edel und zu er⸗ haben, um noch bezahlte Männer dazu zu gebrauchen. Ich werde den verſprochenen Lohn geben. Aber von nun an ſeid Ihr Eures Verſprechens entbunden. Kehrt zurück, wenn Ihr wollt.“
„Sie ſollen bleiben! rief Wolfangh mit blitzendem Auge.„Ich werde ſie zwingen, Gutes zu thun... kein Wort mehr, Kerl!“


