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und will deßhalb dieſe Mahlzeit gerne und mit Dank an⸗ nehmen.“
Während er that, wie er ſagte, wurde die Luft hel⸗ ler; der Donner hatte ſich entfernt,— doch raſchelte der Regen noch in den Blättern der Bäume. Die Frau hatte ihr Gebet geendet— und blies in das flackernde Feuer, vor welches ſie Ludwigs Mantel zum Trocknen aufgehan⸗ gen. Die lieben Kinder, blühend wie Roſen und in
der Stube herumhüpfend, wie junge Geischen, kamen lang⸗
ſam näher und näher zu Ludwig und zeigten einander das glänzende Gold ſeiner Kleider. Endlich kecker geworden, waren ſie auf die Kniee des Junkers gehüpft. Er küßte ſte mehrmals.— Die gute Frau wollte ihn von den Kin⸗ dern befreien, doch bat er ſie, ſie gewähren zu laſſen.
„Der Herr ſieht gerne Kinder,“ ſagte ſie leiſe zu ihrem Manne;— und ein ſtolzer Mutterblick glänzte aus ihren Augen. Sie war glücklich, daß ihre Kleinen werth waren, von einem ſo trefflichen Junker geliebkost zu werden. 0 „Ihr ſeid glücklich,“ ſprach Ludwig,„weil Ihr wenig beſitzt:— fürwahr ich ſage Euch, daß bei uns, in der weiten prächtigen Welt, nicht ſolch' eine Freude, wie in dieſer Hütte, zu finden iſt.“
„Es iſt wahr,“ antwortete der Landmann,„Gott hat den Frieden nicht allein den Reichen gegönnt; auch wir kennen Glück und Freude.“
Aber auf ſeine Kinder blickend, fügte er hinzu:
„Doch, mein Herr, überlegt, welch' ſchmerzliches Ge⸗ fühl es für mich immer iſt, dieſen lieben Kindern nichts in dieſer Welt hinterlaſſen zu können, um ſie vor Hunger und Elend zu bewahren! Dieſen Schmerz kennt Ihr nicht.“
„In der That!“ erwiederte Ludwig,„was ſollten dieſe Kinder beginnen, wenn der Tod Euch vor der Zeit von ihnen nehmen würde?“
„Mein Vater hatte ſich eine Hütte in dem Walde ge⸗
baut,“ ſ beit ein nach ſeit ten.— haben di zuſamme Vögel d ihre Kle auch wir da an Schweiß gen, uns bald den wie wir, Hülfe ſer Vor langſam von Lud nicht auf der Hütte etwas au zurück, d „V. der Hand nahme u legte vien auf die ſe fuhr er f Gebrauch wollte es bauen.“ Ver derten Le⸗ fen über nicht, wa


