„Godmaert, Ihr behandelt unſre Nation nicht gut. — Warum wollt Ihr den ſpanſchen Edeln vorangehen? Hat unſer Koͤnig, ſein Volk zu regieren, kein Recht?“
„In ſeinem Lande, ja.— In unſern Lande, nein.“
„Arm wie Ihr ſeid, von dunkler Herkunft, ſeid Ihr alle zu ſtolz, ſolch herrlicher Nation, wie die ſpaniſche, zu weichen!“
Der alte Godmaert, der ſolche Sprache von ſeinem Tiſchgenoſſen nicht erwartet hatte, konnte mit all' ſeiner Politik ſich nicht länger zurückhalten. Eine brennende Glut ſchoß ihm durch die Adern und das Blut kam bis in die Falten ſeiner Stirne.
Der Spanier, der mit Abſicht den greiſen Vlamänder reizte, fuhr mit ſcheinbarer Mäßigung fort:
„Nun Godmaert, glaubt Ihr nicht, daß alle die Meuter, die Edeln, welche ſich Geuſen nennen, beſſer thun würden, den Spaniern zu gehorchen, denn als Bettler in ſchlechten Kleidern das Volk aufzuhetzen?“
„Valdèés!“ antwortete Godmaert mit bebender Stimme, „Ihr vergeßt, daß ich ein Belgier bin.— Wollt Ihr mich in meiner Wohnung höhnen?— So ſprecht gerade heraus!“
„O, Ihr täuſcht Euch, edler Godmaert,“ fuhr der liſtige Spanier fort.„Euch und wenige andere nehme ich davon aus; doch es gibt außer dieſen noch genug, die ohne des Königs Gunſt ſo arm wären, als die Andern.“
„Ihr ſagt, daß wir arm ſeien, Valdes? Hätten wir den Einwohnern eines fernen Landes das Blut bis auf den letzten Tropfen ausgeſogen, wie ihr den Amerikanern, wir wären gewiß auch reich. Was die Gleichheit betrifft, die wir mit den Spaniern verlangen, dieß iſt nicht mehr als billig, da wir in unſerm eigenen Vaterlande ſind.— Daß wir keine fremden Herren haben mögen, weiſt die Geſchichte aus;— und dann werden wir ſehen, ob die Spanier ſo viel Muth haben, als ihre Läſterzunge davon ſpricht!“
6
Werg er ſch
aber Läſter 0
Beche Worte den S komm
„geh'
( dem da un verſch Waffe Harur an de Franz Meiſt ſehr! ſonne, haftes Altar bilder welche fer ar
0
Thrär graue hoͤren Tage


