nicht gut. rangehen? n Recht?“ de, nein.“ ſeid Ihr ſpaniſche,
von ſeinem all' ſeiner brennende t kam bis
Blamänder
s alle die beſſer thun Bettler in
Stimme, Wollt Ihr cht gerade
fuhr der re nehme genug, die Andern.“ Haͤtten wir t bis auf erikanern, t betrifft, icht mehr ſind.— weiſt die , ob die ge davon
23
Der Spanier lachte verächtlich und ſchien großes Vergnügen an dem Zorn des Greiſen zu finden.
Ludwig zitterte an allen Gliedern. Zehnmal hatte er ſchon den Degen, der an ſeinem Stuhl hing, angefaßt; aber Gertruds bittende Blicke wehrten ihm des Spaniers Läſterungen zu beſtrafen.
Das Eſſen war zu Ende. Die Diener, welche die Becher weggenommen hatten, horchten neugierig auf die Worte, welche geſprochen wurden. Der Geuſe gebot ihnen, den Saal zu verlaſſen, und nicht ohne Befehl wieder zu kommen.
„Gertrud!“ ſprach er, ſich an ſeine Tochter wendend, „geh' in den Bücherſaal. Ludwig ſoll Dir folgen.“
Er blieb allein mit ſeinem ſpaniſchen Feinde.
Der Bücherſaal war ein großes Zimmer, und glich dem Schiff einer Kirche. Einige Bände in Folio, welche da und dort zerſtreut lagen, hatten ihm dieſen edeln Namen verſchafft. Beſſer wäre es geweſen, dieſen Platz den Waffenſaal zu heißen, da verſchiedene ſchwarze Helme, Haruiſche, Waffenroͤcke und noch andere Kriegsrüſtungen an der kahlen Mauer hingen. Einige Malereien von Franz Floris, Hugo, Van Hoort, Grimer und anderen Meiſtern verzierten den Hintergrund des Saales. Nicht ſehr hell war das Zimmer, ſelbſt nicht bei der Mittags⸗ ſonne, da die tauſendfarbigen Fenſtergläſer nur ein zweifel⸗ haftes Licht durchließen. In einer Ecke ſtand ein kleiner Altar mit einem ebenholzenen Kreuze und einigen Madonnen⸗ bildern geſchmückt. Vor dieſem war der Betſtuhl, in welchem Gertrude ſo viele und feurige Gebete zum Schöp⸗ fer aufgeſendet hatte.
Die Liebenden traten ſchweigend in das Zimmer.
„Ludwig, Ludwig!“ rief das liebe Mädchen, in Thränen ausbrechend,„ich kann den Hohn, den ſie über die grauen Haaren meines Vaters ausgießen, nicht länger an⸗ hoͤren. Sie haben durch Schmach und Läſterung ſeine Tage verkürzt. Wie manchmal ſind die Thränen des


