2
Anderer folgte. Beide hatten breite Hüte auf dem Kopf und weite braune Mäntel hingen um ihre Schultern; mehr konnte man nicht von ihrer Kleidung unterſcheiden, da es ausnehmend dunkel war.
„Nun, Herr Konrad,“ fragte der Eine,„Ihr ſagt, daß unſre Freunde da ſeien?“
„Ja,“ ſagte der Andre,„dieſe Nacht wird die große Sache beſchloſſen. Wenn der fürchterliche Wolfgang mit ſeiner Bande ſich zu uns ſchlägt, wird das Spiel bald im Gange ſein.— Komm'.— Gehen wir was weiter— mich dünkt, ich hore die Waffenbrüder der Burg auf uns zukommen.“
Eiligen Schrittes wandten ſie ſich hinter das Schlacht⸗ haus und traten in die niedere Krabbesſtraet. Ueber den Fiſchmarkt wandernd, fragte der Eine:
„Mit was wollen wir Wolfgang an uns ziehen? Geld haben wir nicht viel, und das Geringſte, was heraus⸗ kommt, kann uns das Leben koſten.“
„Goldmaert hat Alles ausgemacht,“ antwortete Kon⸗ rad,„er hat einen jungen Edelmann auserwählt, der ihm viel ſchuldig zu ſein ſcheint.— Dieſer wird uns als Werk⸗ zeug dienen.— Er ſcheint ein wenig ſpaniſch geſinnt zu ſein. Heute wird er in unſre Geheimniſſe eingeweiht,— und, wenn er ſich weigert, den Eid zu leiſten, den wir von ihm fordern, werde ich's wohl machen, daß er ſeiner Mutter nichts mehr erzählt, was er bei uns geſehen und gehoͤrt.“
Mit wildem Lachen zog er den Dolch aus dem Gürtel und zeigte, bei dem Lichte eines Liebfrauenbildes die Schneide davon ſeinem Geſellen.
Schweigend verfolgten ſie ihren Weg bis an die kurze Peeter⸗Potſtraße. In dieſem abgelegenen und engen Gäß⸗ chen blieben ſie plötzlich vor einem Hauſe ſtehen;— und leiſe ließen ſie den eiſernen Klopfer dreimal auf die Thüre niederfallen.
„Wer iſt da?“ fragte eine heiſere Stimme durch das Schiebfenſterchen, das in der Mitte der Thüre war⸗
wort. ihnen die T
Godr im I aber
beſſer Hauſt
. in der trauen
„ Konre les ai
6
und a dem ein kl zwei und Auf ein gr. Ecke Leſepu E
die Ta Mänte bei der ſchwar hing il der Br.


