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Kaum waren dieſe Worte ſeinen Lippen entfallen, ſo lag das Boot neben dem Rumpf der Galeere.
Der Steuermann gab ein Zeichen: alle Segel wurden ausgeſpannt; das Schiff arbeitete ein wenig, als ſuchte es den Wind, und ſchoß dann plötzlich auf der majeſtätiſchen Waſſerfläche vorwärts.
Wieder wurden fünf Kanonenſchüſſe an Bord des Il Salvatore gelöst, und auf dieſen donnernden Ab⸗ ſchiedsgruß antwortete das Volk von den Kais und Schiffen mit wiederholten Glückwünſchen, bis die Galeere hinter der Flämiſchen Spitze Allen aus dem Geſicht verſchwand.
Als ob jeder Zuſchauer dieſen Augenblick von demſelben Gedanken beſeelt geweſen wäre, wandte die ganze Menge um, entfernte ſich durch alle Schelde⸗ thore und Ausgänge von dem Werft und begann mit großer Haſt nach dem Innern der Stadt zu laufen.
Die Volksfluth, die ſo eilig die Stadt verlaſſen hatte, erreichte bald den großen Markt, aber fand dieſen und die umliegenden Straßen ſo ſehr mit Menſchen beſetzt, daß es kein Mittel gab, um nur zwei Schritte weit in die dicht geſchloſſene Menge einzudringen.
Der weite Platz vor dem Stadthauſe war, ſo weit das Auge reichte, mit einem Meer von Köpfen bedeckt; alle Fenſter waren mit Frauen und ſelbſt mit Kindern angefüllt; auf den Dächern und Ka⸗ minen wimmelte es von Neugierigen; das Eiſenwerk an den Brunnen ſchien ſich unter dem Gewicht der Straßenjungen, die ſich daran feſtgeklammert hat⸗ ten, zu biegen.
Es herrſchte jedoch eine unbeſchreibliche Stille,


