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Simon Turchi oder Die Italiener in Antwerpen (1550) : historische Erzählung aus dem sechzehnten Jahrhundert / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
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uffallen⸗ vor ge⸗ , führte der, wo reunden, on Gott te! Wie Welcher geliebten des ein⸗ andern, irge die ne milde

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tore, mit bunten Flaggen behangen, und als hätte das ſchwere Schiff gefühlt, welchen koſtbaren Schatz es den Niederlanden entführen ſollte, ſchwankte und wiegte es ſich mit lebhafter Ungeduld unter dem Hauche einer günſtigen Kühlte.

(Ein Theil der Matroſen war damit beſchäftigt, den Anker aus dem Grunde zu heben. Man hörte bis auf den Kai die raſche Bewegung der Kabel⸗ wende. Die ganze übrige Mannſchaft ſtand auf den Maſten oder hing in dem Takelwerk und ſchwenkte die Hüte und erſchütterte die Luft mit dem lauten Willkommsgruße:

Benvenuto, benvenuto!.. nostra Signora!*)

Zu gleicher Zeit krachten fünf oder ſechs Kanonen⸗ ſchüſſe aus dem Rumpf vom II Salvatore, und der feſtliche Donner rollte in langem Wiederhall über die Fläche des Stromes hin.

Die Volksmenge antwortete vom Wall durch einen dreimal wiederholten Jubelruf, und der letzte Knall der Kanonen verſchmolz in dem Rufe:Heil, Heil! der über die Kais und die Schiffe ſich fort⸗ pflanzte.

Mittlerweile wurden am Ufer der Schelde Hände⸗ drücke und Umarmungen zwiſchen Freunden und Verwandten gewechſelt. Manche vergoſſen Thränen, als ſie ihr Lebewohl ſtammelten. Mehr noch als die Andern mußte Maria Van de Werve gerührt ſein, denn ſie weinte heftig, als ihre beiden Brü⸗

. Viva, viva, la

*) Willkommen, willkommen!.... Es lebe, es lebe un⸗ ſere Herrin! A. d. U