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Volks überraſcht. Er grüßte links und rechts mit kalter Höflichkeit.
Der alte Deodati war hingegen tief bewegt. Er, der gewöhnlich etwas gebückt ging, hatte nun das Haupt ſtolz erhoben. Er ſchien verjüngt; ein ſüßes Lächeln ſpielte auf ſeinen Lippen, und er wandte die Augen von der erfreuten Menge auf Geronimo, als wollte er ſagen:„ich bin ſein Pflegevater und ſein Oheim.“
Geronimo's Rechte zitterte in der Hand ſeiner ſchönen Gattin; ſeine Bruſt klopfte heftig; auf ſeinem Angeſicht war Herzensfreudigkeit und Glückſeligkeit in leuchtenden Zügen ausgeprägt.
Von Zeit zu Zeit ſchaute er mit einer auffallen⸗ den Zuverſicht auf Maria und bebte dann vor ge⸗ heimer Wonne. Jeder Schritt, den er machte, führte ihn ſeinem geliebten Vaterland, Italien näher, wo er mitten unter ſeinen Verwandten und Freunden, mit der ſchönſten und liebenswürdigſten, von Gott ſelbſt ihm geſchenkten Gattin erſcheinen ſollte! Wie würde ſein Leben ſüß und glücklich ſein! Welcher Genuß! Alſo, Hand in Hand mit ſeiner geliebten Maria, die duftende Luft ſeines Geburtslandes ein⸗ zuathmen, deſſen Hügel und Thäler zu durchwandern, und auf dem Gipfel ſeiner erhabenen Gebirge die Hände zu Gott auszuſtrecken und ihn für ſeine milde Güte zu preiſen!
Er war noch in die Betrachtung dieſes erträum⸗ ten Glückes verſunken, als der Zug unter dem Werft⸗ thore anlangte und den Kai erreichte.
Ein Ruf der Freude entſchlüpfte Geronimo. Dort, mitten auf der Schelde, lag die Galeere, II Salva-


