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Signor Turchi ſchaute ſchweigend auf ſie nieder, mit einem Blick, der von grenzenloſer Betrübniß wie erloſchen ſchien.
„Unbarmherzig, unerbittlich auch Ihr!“ jammerte Maria, vom Boden aufſpringend.„Ha, ſein Oheim, ſein Vater wird ſich meiner erbarmen!“
Sie eilte auf den weinenden Edelmann zu, ſank auf den Stuhl neben ihm, und ſeine Hände ihm vom Geſicht wegziehend, begann ſie mit kläglichen Worten ihn um eine Erklärung anzurufen, wodurch ſie von der entſetzlichen Beſorgniß, die ihr ſolche Qual verurſachte, befreit würde.
Die Thränen brachen reichlicher aus Deodati's Augen; er ſchlang ſeine Arme um den Hals der Jungfrau, legte ſeine weißen Haare auf ihre Bruſt und murmelte ſtatt aller Antwort:
„Segen, Segen, über Euch, Jungfrau, für Eure Liebe! Ach, laßt uns beten!“
Herr Van de Werve hatte den Saal verlaſſen, um Marig's Kammerfrau zu rufen; er kam nun mit der alten Wärterin zurück und ſprach zu ſeiner Tochter:
„Maria, ſtehe auf! folge Deiner Kammerfrau; Du darfſt hier nicht länger bleiben.“
Das Mädchen, wie verſteinert in ihrem Schmerz, blieb bewegungslos und ſchien ihres Vaters Worte nicht zu hören.
Dieſer ſagte nun ungeduldig und mit ſtrenger Stimme:
„Maria, verlaß dieſen Saal; ich will es, ich be⸗ fehle es: ſtehe auf und folge Deiner Kammerfrau. Gehorche mir!“
Das Mädchen richtete ſich langſam auf und ging
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