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„Signor Geronimo! rief ich außer mir ſelbſt vor Angſt und Schrecken. Was, was ſagſt Du? Haſt Du meinen armen Freund ermordet? Unmöglich! Aber Julio gebot mir mit einer ſtrengen Geberde Stillſchweigen und antwortete: Ich habe Signor Geronimo ermordet. Es fehlte mir an Geld, um in den Schenken zu ſpielen und zu trinken; Ihr wolltet mir kein Geld mehr geben. Ich habe den unglück⸗ lichen Edelmann durchbohrt und ihm das Geld ge⸗ nommen, das er in der Taſche hatte.... Lebt wohl, heute noch wird es mit mir aus ſein.... Ehe ich zum Bewußtſein kam und darauf dachte, Julio zu ergreifen, war er mir aus dem Geſicht entſchwunden. Wahrſcheinlich wird man heute noch....“
Simon Turchi ſchien plötzlich zu erſchrecken und rief bebend aus:
„Himmell ich höre Fräulein Maria!“
„Um Gottes willen, Signore, kein Wort, kein Zeichen!“ flehte Van de Werve mit gefalteten Hän⸗ den.„Bezwingt Eure Bewegung; erſpart ihr einen tödtlichen Schlag.“
Maria Van de Werve trat mit fragendem An⸗ geſicht in den Saal. Sie hatte unter der Thüre vier bis fünf Stadtdiener ſtehen ſehen. Wiewohl die Anweſenheit dieſer Leute ihr unerklärlich war, hatte es doch keinen ſonderlichen Eindruck auf ſie gemacht und ſie richtete nun den Blick auf ihren Vater, um von ihm zu vernehmen, was die Gerichtsdiener in ſeinem Hauſe zu thun hatten.
Sobald ſie jedoch bemerkte, wie bleich und ver legen ihr Vater war, ſchaute ſie auch die andern Perſonen an.
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„Geh' Dich, Mar zu liebe.
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„Ach, iſt geſchehe Laßt mich mir, daß i nicht gefun wahr?“
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