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was mich
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anbelangt. Ich könnte Euch zu meiner Rechtferti⸗ zung ſagen, daß dieſes Amulet einem Pilger zuge⸗ hört hat und in der Charfreitagnacht zu Jeruſalem auf dem Grabe des Heilandes gelegen iſt; aber es wird ehrlicher ſein, wenn ich Euch erkläre, daß ich nicht der Meinung bin, der Ring beſitze an ſich einige Kräfte, um mich vor Gefahr zu behüten... Und nichts deſto weniger trage ich dieſes Zeichen an mir, mit dem feſten und unverrücklichen Glauben, daß es mich zur Zeit der Noth gegen Mißgeſchick und Unglück beſchirmen wird.“
„Es ſtammt vielleicht von Euren verſtorbenen Eltern her?“ fragte Van de Werve, von des Jüng⸗ lings ſeltſamer Erklärung betroffen.
„Nein, Herr,“ antwortete Geronimo,„das Amulet iſt mir eine theure Erinnerung, daß mich Gott ein⸗ mal in meinem Leben eine ſchöne That vollbringen ließ. Wohlan, ſo will ich Euch erklären, wie das Amulet in meine Hände kam und warum ich glaube, daß es mich beſchirmen kann, aber es iſt eine lange Geſchichte.“
„Es wird mir um ſo angenehmer ſein, wenn es Euch beliebte, meine Neugierde zu befriedigen,“ er⸗ widerte der alte Ritter.
„Ihr wißt, Herr,“ begann er,„daß ich vor fünf Jahren, da ich zum erſten Mal von Lucca nach Antwerpen zu reiſen gedachte, von algieriſchen See⸗ räubern gefangen genommen und als Sclave nach der Berberei gebracht wurde. Man verkaufte mich an einen mauriſchen Herrn, der mich auf dem Felde arbeiten ließ, bis mein Oheim das Löſegeld ſenden würde, das man für meine Freilaſſung forderte.


