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„Liebliches Wetter: man möchte ſagen, wir be⸗ finden uns bereits in dem vollen Maimonat.
„Es iſt heute Mai⸗Abend, Vater.“
Mit einem Lächeln der Freude auf ihrem Geſichte, zog ſie ihren Vater noch näher an das Fenſter und deutete mit dem Finger in die Höhe.
Der Wind hat ſich gedreht,“ jubelte ſie,„er weht von England herüber.“
„In der That, ſeit geſtern ſchon Südweſt.“
„Ha, das iſt recht rief das Mädchen; njetzt können die Galeeren, die auf der See zurüͤckgehalten wurden, mit der Fluth von heute oder morgen dig
Schelde herauffahren.“ „Und Du hoffeſt,“ murmelte Van de Werve,
den Kopf ſchüttelnd,„daß die Galeere II Salvatore, die den alten Herrn Deodati aus Lukka mitbringen ſoll, unter der Zahl der herauffahrenden Schiffe
ſein werde?“ „Ich habe ſo lange bereits Gott um dieſen gün⸗
ſtigen Wind angefleht,“ antwortete das Mädchen; „Dank ſei dem Herrn um ſeiner Güte willen: mein Gebet iſt erhört!“
Herr Van de Werve ſchaute in Gedanken zu Boden, als ob die Worte ſeiner Tochter einen un⸗ ſünſigen Eindruck auf ſein Gemüth hervorgebracht ätten.
Indem ſie ihren Arm ihm ſchmeichelnd über die Schulter legte, ſprach die Jungfrau:
„Lieber Vater, Du biſt wieder traurig. Du haſt mir doch verſprochen, daß Du die Antunfe von Sig⸗ nor Deodati wohlgemuth und mit Zufriedenheit er⸗
warten wolleſt.“
fühle ich erlauchten Schimmer Ruhm un Geronimo ſcheinſt, geht meh⸗ cher Ausg ritterlicher Welt erhel entweder: „Aber Deodati r hohem Ad „Hat nich nügende 2 „Und
er die Bel will? Wa⸗ tretung ein Gunſten ſe Würde nich nicht übel rückſichten du Deine nimo geſche die Se können. Da viſi hat do Gunſt.


