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Simon Turchi oder Die Italiener in Antwerpen (1550) : historische Erzählung aus dem sechzehnten Jahrhundert / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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machte, deſſen Betrag zu ſiebzig Millionen Francs

welche geſchätzt wurde*). bis in Ein einziger Kaufmann, der reiche te man nannt, hinterließ bei ſeinem Tode ein Vermögen von nahezu ſechs Millionen Goldkronen, eine Summe fdieſem ddie in Betracht der Zeit uns fabelhaft erſcheinen ühe die möchte, wenn nicht deren Wirklichkeit durch Stadt bigte Urkunden über allen Zweifel erhoben ulirende Dieſer Reichthum und die Anweſenheit verhieß. Kaufleute, die einander zu übertreffen wet in Ant⸗ hatten die Pracht in Antwerpen ſo hoch geſteigert, en Län⸗ daß der Magiſtrat nicht ſelten Befehle und Verord⸗ hielten; nungen ausgehen ließ, um der Sucht nach Feſtgela⸗ nit eini⸗ gen und Geldverſchwendung entgegenzuarbeiten, nicht dei fünf⸗ ſowohl zur Aufſicht über die Fremdlinge, nen**). Beſten der edeln Geſchlechter und der Bürgerſchaft, auf der welche durch das Vorbild der Handelsherren zu ge⸗ iter um⸗ fährlicher Prachtentfaltung angetrieben wurden. zu be⸗ Faſt alle die italieniſchen Kaufleute von Lucca geſchäfte von Genua, von Florenz und von andern trans alpiniſchen Städten waren Edelleute, und darum ätzen zu auch mehr als andere in gemeinſchaftlichem Verkehr damals mit den ritterſchaftlichen Häuſern Antwer genügen, leſen ja ſelbſt von Frauen, die drei bis vier r Börſe verſtanden und ſich überdieß darauf legten, die ſüße

ufnahm, italieniſche Sprache ſicher und wohlgefällig Anlehen

*) Vgl. die Volkszählung von Ser einen ſo ſchichte von Antwerpen von Me tzutage in 1. Thl. K. 5.

en, haben 2*) Die Antwerpener ſind erfahren und⸗ behalten. aall in der Welt ſich fortzubringen, ja auch dir⸗ on Mer⸗ wenn ſie niemals außer

ibanius in der Ge⸗ rtens und Torfs

geſchickt, um über⸗

Landes geweſen ſind voc zhen drei,