machte,
Antwerpen abgingen. Die ſchweren Fuhrwerke, welche geſchätzt
die Güter auf der großen Straße nach Cöln bis in Ein
das Herz von Deutſchland brachten, nannte man nannt,
deſſenwigen ⸗.. nahefu — Die ungemeine Betriebſamkeit, welche auf dieſem die in großen Weltmarkt herrſchte, hatte ſchon frühe die möͤchte 8
remden Kaufleute veranlaßt, ſich in einer Stadt bigte Ür
5 wohnlich niederzulaſſen, wo das reichlich eirkulirende Dieſe 1 Gold einem Jeden Gewinn und Wohlſtand verhieß. Kaufleute Zu der Zeit, wovon wir reden, wohnten in Ant⸗ hatten de
— werpen beinahe tauſend Kaufleute aus anderen Län⸗ daß der 4 dern, die ſämmtlich ihre eigene Dienerſchaft hielten; nungen g und eine Chronik verſichert ſogar, vielleicht mit eini⸗ gen und
' ger Uebertreibung, man habe auf einmal bei fünf⸗ ſowohl zu 85 zehn hundert fremde Handelsleute zählen können*n). Beſten de 3 Täglich kamen dieſe Fremdlinge zweimal auf der welche dur Börſe zuſammen, nicht allein, um Handelsgüter um⸗ fährlicher — 3 zuſetzen und die Verſicherung von Seeſchiffen zu be⸗ Faſt e ] ſorgen, ſondern wohl vornehmlich, um Wechſelgeſchäfte von Genn zu betreiben.. alpiniſchen
3 Um ſich eine Vorſtellung von den Schätzen zu auch mehr 5 machen, worüber die antwerpiſchen Häuſer damals mit den ri — zu verfügen hatten, mag es an der Angabe genügen, leſen ja ſel 3 daß der König von Portugal einmal auf der Börſe verſtanden 1 von Antwerpen drei Millionen Goldkronen aufnahm, italieniſche, 7 und die Königin Maria von England ein Anlehen—
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ſ*) Die Stallungen und Magazine, welche durch einen ſo ſchicht 4 1 1 lebhaften Verkehr nötig wurden, beſtehen noch heutzutage in 4. Thl. K. 5. Antwerpen. Währe ſie nunmehr zu Kaſernen dienen, haben**) Die A ſie ihren ur chen Namen, das Heſſenhaus, behalten. aall in der We =**) Vgl ſchichte von Antwerpen von Mer⸗ wenn ſie niem
tens und Thl. K. 5.


