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Simon Turchi oder Die Italiener in Antwerpen (1550) : historische Erzählung aus dem sechzehnten Jahrhundert / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
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Wenige Jahre vor dem Anfang der religiöſen Unruhen, die unſer Vaterland

Unheil ſtürzen ſollten, hatte die H Antwerpen einen wunderbaren Auff

von Maſten, deren buntes Flaggen⸗ Gegenwart aller handeltreibenden Völker der Erde verkündigte. Die portugieſiſchen Galeeren brachten Specereien und Sdelſteine aus dem Oſten; di niſchen Gallionen Gold und Silber aus die italieniſchen Fahrzeuge fei 1 Stoffe aus den ſüdlichen Ländern, die deutſchen Ge⸗ treide und Metalle im Ueberfluß.... und alle kehr⸗ wieder, mit andern Waaren beladen, nach einander in ihr Vaterland zurück, um aufs Neue den machen, deren einzelne, nach dem Zeugniß der Chroniken, bisweilen

ihnen glückte,

Völkerſchaften der benachbarten Küſten in den allge⸗ meinen Welthandel mit hereinzuziehen. Was den Transport nach dem Binnenlande betrifft, ſo geſchah derſelbe vermittelſt deren jeden Tag

einige Hunderte nach allen Himmelsgegenden von

*) C. Seribanius verſichert in ſeinen Origines Ant- Kerpensium, er habe mehr als einmal zweitauſend fünfhundert Schiffe in der Schelde geſehen, von denen die letztangekomme⸗ nen zwei bis drei Wochen vor

6 Anker liegen bleiben mußten, bis ſie zu den Kais gelangen konnten.