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handelt es ſich nur darum gut zu heirathen, etwas zu gut ſogar; in hundert und tauſend Fällen iſt dies eine Frage der Selbſtverleugnung und doch wird dieſe Frage nie, weder von einer chriſtlichen Kirche, noch in einem chriſtlichen Lande geſtellt.„Heirathe ſo gut Du kannſt, ſagt die Welt; Amen, ſagt die Kirche„und der Herr ſegne Euch, das heißt: in der höchſten Angelegenheit des menſchlichen Lebens laß außer Acht alle höchſten Grundſätze der Religion. Man iſt geneigt einen Menſchen für eine Art von Heiligen anzuſehen, der eine Kirche oder ein Hoſpital gründet, und die That koſtet ihn oft weiter keine Anſtrengung als ein paar Unterredungen mit ſeinem Notar. Aber wer glaubt, daß ein Mann ein chriſt⸗ liches Werk thut, wenn er das Mädchen ſeiner Liebe aufgiebt, da er ſich ihrer nicht ganz würdig findet? Sind nicht viele ſogenannte chriſtliche Werke nur Täuſchung, wenn man ſie genau betrachtet?“
Nur in einer Hinſicht hatte Mr. Francis ge⸗ wiſſermaßen Glück und doch konnte man dies kaum behaupten, da er es ſelbſt nicht wußte. Alle die harten Urtheile über ſich und Andere blieben feſt in ſeinem Buſen verſchloſſen. Hätte er ſie ausgeſprochen, ſo wären ſie zum Theil ſehr ſcharf widerlegt worden. Jene vortrefflichen Menſchen freilich, die immer das Caird, C. M.„Lady Hetty“ Bd. I. 15
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