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Bella Stock : Bilder aus dem Leben der flämischen Fischer / von Hendrik Stock. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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damit unterhalten, daß ich das Schiffchen bemale, ſo gut ich kann. Es ſoll nur zu einem Spielzeug für ein Kind dienen.

Ihr habt Kinder, Freund? fragte ich.

So glücklich bin ich nicht, antwortete er mit einem Seufzer.Das Schifſchen iſt für den kleinen Joſeph, mein Vetterchen. Das iſt ein Kind, Herr, ſo ſchön, ſo bezaubernd, ſo gewandt, ſo geſcheidt, wie

das Kind eines Königs! Die Zeit naht, da ſein

Vater und ſeine Mutter uns gewöhnlich in den Dünen einen Beſuch machen. Ich habe meinem Vetterchen Joſeph ein hübſches Schiffchen verſprochen. Das Kind wird verwundert ſein und nicht begreifen können, woher ich alle die ſchönen Farben bekommen habe.

Während er dieſe letzten Worte ſprach, hatte der alte Fiſcher ſich hinter mir auf dem Sande nieder⸗ geſetzt, mit dem Schiffchen auf den Knieen. Er ver⸗ tiefte ſich nun ſo ganz und gar in ſeine Malerei, daß unſer Geſpräch abbrach, und wir, jeder nach ſeiner Weiſe, im Stillen unſere Arbeit fortſetzten.

Nun, machen wir's kurz, Sie treiben Spott mit uns, ſagte derjenige, welcher dem Erzähler zunächſt ſaß.Wann wird die Geſchichte einmal beginnen?

Sogleich, nur Geduld, antwortete der alte Apotheker, in ſeiner Erzählung fortfahrend.Einige Zeit hernach ſah ich unerwartet zwiſchen zwei Dünen einen uralten Mann von beſonders hoher Geſtalt, zwiſchen zwei Kindern einherſchreitend, einem Knaben und einem Mädchen, die ihn, jedes an einer Hand, hielten und zu leiten ſchienen. Ich zweifelte nicht, daß der Greis blind ſein mußte, denn ſeine Schritte

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