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293 gehen. Lieber Oheim, Gott wird Dir es lohnen!“
Und mit unwiderſtehlicher Gewalt zog ſie ihren Vater durch den Gang aus dem Landhauſe hinaus und nöthigte ihn, ſeine Kräfte Aſ um die nächſten Dünen zu erreichen. Lang war der Weg; Ermüdung und Ungeduld trieb ihnen die Schweiß⸗ tropfen auf die Stirne, ehe ſie einen hohen Sandhügel erſtiegen hatten, von wo ſie Stunden weit über die Ebene hinwegſehen konnten.
„Dort, dort, nicht fern von dem Fort, zwiſchen den Erdhaufen!“ rief Bella.„Hinter dem Solda⸗ ten mit der weißen Fahne!... Seht, ſeht, man kommt ihm entgegen... er iſt in dem Fort... die franzöſiſchen Soldaten kehren ohne ihn zurück!“
„Ha, er iſt gerettet!“ ſprach Joſeph.
„Gerettet noch nicht!“ erwiederte Bella, mit Au⸗ gen, die von Hoffnung erglänzten,„aber Gott wird ihn beſchirmen! Komm' nun, Vater, laß uns ſtille längs des Strandes nach Hauſe gehen. Wir wollen für ihn beten den ganzen Tag.“
Und den Hügel hinabſteigend, folgten ſie den Krümmungen der 5. in der gegen die See 2
ſei geſegnet;
Zwei Lage ppäter tnieie Bel la auf einem Sche mel mit gefalteten Händen vor einem Krucifige. Ihr blinder Vater ſtrickte in der Stille an einem Netze fort.
Plötzlich wurde das Gebet des Mädchens durch eine kräftige Stimme unterbrochen, welche ihr in freudigem Tone zurief:


