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„Milval, Freund, ich flehe Sie auf den Knieen an, benützen Sie das angebotene Rettungsmittel! Geben Sie mir den Lohn für meine Sorgen, meine Schmerzen, meine Liebe! Weigern Sie ſich nicht länger: Sie ſträuben ſich vergeblich. Was hier ge⸗ ſchieht, war in dem Himmel beſchloſſen; Sie müſſen, Sie müſſen einwilligen: es iſt Gottes Wille!“
„Nun, für meine armen Freunde dort, und für Dich, Bella; nicht für mich. ich nehme die Bot⸗ ſchaft an!“ ſprach der Edelmann mit einem dumpfen Seufzer.
„Dank, Donk!“ rief das Mädchen.„Haben Sie mehr Hoffnung, Freund; ein guter Engel wacht über Ihnen...
„Kommen Sie, Herr von Milval,“ ſprach der Kapitän, indem er die Hand des jungen Mannes faßte,„folgen Sie mir. Eine Wache und ein Trom⸗ peter mit der weißen Fahne ſtehen bereit. Binnen weniger als einer BViertelſtunde werden Sie in dem Fort Viervoet ſein.“
Das frohe Lebewohl des Mädchens tönte ihm nach.„Auf Wiederſehen, Freund, auf Wiederſehen!“
rief ſie noch, als er bereits in dem Gange ver⸗
ſchwunden war.
Einige Zeit hernach kehrte der Kapitän zurück und ſprach mit aufrichtiger Freude:
„Er iſt abgezogen; Nichts kann ihn auf dem Wege nach Nieupoort aufhalten. Er muß bereits ziemlich weit ſeit. Dort von den Dünen aus kann man ihm mit den Augen folgen bis zu den Wällen von Fort Viervoet.“
„Komm', komm', Vater,“ rief Bella,„laß uns
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