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ich könnte ſie nicht vollziehen, ich habe keinen Ein⸗ fluß auf die Befehlshaber der hannöverſchen Truppen.“
„Laſſen Sie ſich dieſes nicht bekümmern. Sie müſſen nur verſprechen, daß Sie thun wollen, was Sie können.“
Der junge Mann ſchüttelte verneinend den Kopf.
„Es iſt keine Zeit zu verlieren,“ ſagte der Kapi tän.„Jaſſen Sie einen ſchnellen Entſchluß, ich bitte Sie. Sie fürchten den Tod nicht, ich weiß es; aber wenn die Liebe zum Leben machtlos iſt, um Sie zur Annahme dieſes Rettungsmittels zu beſtimmen, ver⸗ geſſen Sie nicht, daß hier Menſchen ſind, welche Ihre Zuſtimmung als den Lohn für Alles, was ſie Ihnen gethan haben, verlangen.“
Bella war in ihrer ängſtlichen Ungeduld eben im Begriff, ſich dem Edelmann an den Hals zu werfen, aber der Kapitän hielt ſie kraftvoll zurück.
„Nun, mein Herr?“ fragte er.„Sprechen Sie; es bleibt Ihnen nur ein kurzer Augenblick.“
„Ich ſollte die hannöverſchen Soldaten zur Ueber⸗ gabe der Feſtung zu bereden ſuchen?“ murmelte der junge Mann mit einem traurigen Spottlächeln auf den Lippen.„Und meine unglücklichen Gefährten in Nieupoort? Die Republik weigerte ſich ſtets, die Emigranten unter der Zahl der Kapitulirenden mit⸗ zubegreifen. Ich müßte ſie alſo in die Hände ihrer unerbittlichen Feinde liefern? Herr Kapitän, Sie ſind edelmüthig; Ihr Bruder und Ihre Richte haben mir zu viel Liebe erzeigt, um zu verlangen, daß ich mich zum Verräther der Meinigen machen ſollte. Nein, laſſen Sie mich mein Loos erfüllen; entehrt will ich nicht leben.“
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