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Bella Stock : Bilder aus dem Leben der flämischen Fischer / von Hendrik Stock. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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Himmel öglich zu rauſamen

eine Ant⸗ prach mit

ichte, n s ich Dir en; ee iſt mäch⸗ aupt beu⸗ etze Dich, ſo laut; wird.“

s Herz!“

flehte der Nichte!“

Kapitän Ihr ver⸗

„V

de errette.

„um ein Schmerzensrufe ihr Haupt an der Bruſt ihres Vaters.

nnte man vollte, um k zu ent⸗ i

ren Augen

er General

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ſchätzt Dich, Du haſt es ſelbſt geſagt; der General iſt Gebieter; mit einem Zeichen ſeines Fingers kann er Herrn von Milval die Freiheit geben.“

„Einfältiges Kind, Du kennſt die Geſetze der Re⸗ publik nicht.“

„O, ſage ihm, was der arme Junge bereits ge⸗ litten hat; ſprich ihm von dem ſchrecklichen Tod ſei⸗ ner Eltern; er iſt Menſch, er hat ein Herz; er wird ihm Gnade ſchenken.“

„Ganz nutzlos, Bella,“ brummte der Kapitän.

„Nun, guter Oheim, führe mich zu dem General,“ flehte das Mädchen.„Ich will mich vor ihm nieder⸗ werfen, ſeine Kniee umfaſſen, ſeine Füße mit meinen Thränen benetzen...“

„Ebenſo vergeblich,“ ſagte der Kapitän.„Es iſt ſchrecklich, allerdings, die verhängnißvolle Unmöglich⸗ keit; aber ſei überzeugt, Nichte, es gibt Nichts auf der Welt, was Herrn von Milval retten könnte.“

„O, mein Gott,“ rief Bella,„es ſollte alſo ent⸗ ſchieden ſein! Die grauſamen Soldaten! Sie dür⸗ ſten nach Blut; ſie ſchmachten nach ſeinem Tode! Armer Jüngling, er ſoll ſterben! Ich fühle meine Sinne ſchwinden...“

Und ſie verbarg mit einem verzweiflungsvollen

„Louis, ich beſchwöre Dich bei der Erinnerung an unſere ſelige Mutter,“ ſprach der Blinde,„ſei doch barmherzig; habe Mitleid mit dem Schmerze

neines unglücklichen Kindes!“

„Mitleid?“ wiederholte der Kapitän;„die Thrä⸗ nen ſtehen mir in den Augen; aber was vermag ich gegen das unerbittliche Verhängniß?“

Conſcience, Bella Stock. 18