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Bella Stock : Bilder aus dem Leben der flämischen Fischer / von Hendrik Stock. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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„Es iſt gut, Lieutenant,“ ſagte Louis Stock;

„binnen einer Stunde ſollen die dreihundert Mann an den Werken ſich befinden.“

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„Der Bürger⸗Commandant hat mir noch aufge⸗ tragen, ihm Nachricht über den Zuſtand Ihrer Wunde zu bringen: aber ich ſehe, Kapitän, daß es nicht ſo ſchlimm iſt.“

„Nein, ein unbedeutender Bajonnetſtich in der Hand.“

„Der Befehlshaber iſt noch nicht zurückgekehrt, Kapitän?“

„Noch nicht, Lieutenant; wir erwarten ihn jeden Augenblick. Leben Sie wohl; grüßen Sie, ich bitte, von meiner Seite die Freunde dort in den Lauf⸗ gräben.“

Sobald der Lieutenant das Zimmer verlaſſen hatte, ſetzte ſich Louis Stock wieder zum Schreiben nieder. Er faltete und verſiegelte nach einander drei Blätter Papier und ſtampfte dann zu wiederholten Malen auf den Fußboden, um dadurch Jemanden herbeizurufen.

Zu dem Sergeanten, welcher unter der Thüre er⸗ ſchien, ſagte er, ihm die Schreiben einhändigend:

„Man überliefere ſogleich dieſe Befehle. Hat man im Hauptquartier noch keine Bewegung entdeckt, woraus ſich ſchließen ließe, daß der Oberbefehlshaber angekommen iſt?“

„Nicht die mindeſte Bewegung, Kapitän.“

„Gehen Sie, beſorgen Sie eiligſt dieſe Schreiben.“

„Kapitän,“ ſagte der Sergeant,„vor der Thüre des Landhauſes ſtehen Leute, welche Ihren Namen nennen und ohne Zweifel Sie zu ſprechen wünſchen;