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„Wollt Ihr nicht abſteigen und Etwas zu Euch nehmen, Freund?“ fragte der Greis.„Ein Glas friſche Milch, eine Schale Café?“
„Nein, ich muß ſtehenden Fußes wieder abgehen! Alſo lauten meine Befehle.“
Und mit dieſen Worten wandte er das Pferd um, drückte ihm den Sporn in die Seite und eilte in vollem Trabe ſeewärts, durch die Dünen davon.
„Nun, nun, was hat der Soldat Dir geſagt?“ war die Frage, welche Vater Stock bei ſeinem Ein⸗ tritt entgegen tönte.
Der Blinde zeigte das Packet, während er ver⸗ wundert ſagte:
„Eine Botſchaft von meinem Bruder Louis; wir ſollen aber keinem Menſchen auf der Welt davon ſagen; es iſt ein Geſchenk von Jemand, den wir wohl kennen.“
„Von Herrn de Milval!“ rief das Mädchen.
„Nein, Kind, rege Dich nicht zum Voraus durch ſolche Erwartung auf. Wie ſollte Herr von Milval Dir Etwas durch Deinen Oheim zuſenden können? Da, öffne das Packet; wir wollen ſehen, was das Geheimniß bedeutet.“
Bella riß den Umſchlag von dem Packet ab; ein ſilbernes Etui kam daraus hervor und fiel auf den Tiſch.
„Ah, das Portrait ſeiner Mutter!“ rief Bella. „Schaut! Schaut! Ein Geſchenk für Dich, Bater, um uns für unſere Sorge zu belohnen.“
Und dieß ſagend, öffnete ſie das ſilberne Etui und zeigte es mit einer vor Erregung zitternden Hand.
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