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Bella Stock : Bilder aus dem Leben der flämischen Fischer / von Hendrik Stock. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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eiterem õ„Holla! Jemand drinnen?“ rief der Soldat flämiſch, ohne von ſeinem Pferde abzuſteigen.—

o ängſt⸗ Und als Joſeph und Tante Klär zu ihm getreten

egs viel waren, fragte er mit leiſer, zurückgehaltener Stimme: ht, daß„Sprecht, liebe Leute, wer wohnt in dieſem Hauſe?“ en einen„Simon Stock“ wurde ihm geantwortet. ch fühle„Ein alter, blinder Fiſcher?“ en Geiſt„Ja, ein Blinder.“ „Wo iſt er? Ich muß ihn ſelbſt ſehen.“

i Hand Tante Klär und Joſeph, im höchſten Grade über „ mein den geheimnißvollen Ton des Soldaten überraſcht, ecklichen erfüllten nicht eilig genug ſein Verlangen. ir, faſſe„Wie? ſollte der blinde Mann nicht zu Hauſe ht, wa ſein fragte er.

„Er iſt zu Hauſe; ich will ihn holen,“ ſagte der 1.„ J ch Fiſcher.

Du viel Vater Stock trat, von ſeiner Tochter gefolgt, aus

weinen der Thüre. Alle umringten den Soldaten mit leb⸗

die Kraft hafter Neugierde; er aber gab ein Zeichen, daß ſie

Immer⸗ ſich entfernen ſollten und ſprach:

ut, das„Geht zurück in's Haus, ihr Leute; ich muß allein in, nein, mit dem Blinden ſein.“ erde mir Sobald man gehorcht hatte, zog er ein verſiegel⸗ Träume tes Packet aus der Taſche ſeiner Uniform; und ſich Gottes zu dem Greiſe herüberbückend, ſteckte er ihm daſſelbe

zu Pferd in die Hand, während er ihm in das Ohr ſagte:

„Der Kapitän⸗Adjutant Stock iſt Euer Bruder,

ertonte nicht wahr? Hier iſt ein Packet, welches er mir ſprangen befohlen hat Euch zu überbringen; es iſt ein Geſchenk olle Bot⸗ von Jemand, den Ihr wohl kennt. Ihr müßt dieſe die weit Botſchaft geheim halten und mit keinem Menſchen

auf der Welt davon ſprechen. Lebt wohl!“