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„Stille, Bella, ſprich Nichts mehr davon,“ flü⸗ ſterte der Fiſcher,„man könnte uns da drinnen hören!“
Sie endeten ihren edelmüthigen Streit und tra⸗ ten in das Haus. Das Mädchen ging auf ihren Vater zu und umarmte ihn, liebevolle Worte mur⸗ melnd. Joſeph ſetzte ſich an den Tiſch neben Tante Klär, welche unter Brummen ihm wieder Vorwürfe zu machen begann.
„Siehſt Du wohl, mein Kind, daß Deine Angſt unbegründet war?“ ſagte der Greis, welcher in dem Tone von Bella's Stimme geringere Traurigkeit zu bemerken glaubte.„Welche Nachrichten hat man in der Kirchenpfanne? Iſt dort drüben immer noch nichts Beſonderes geſchehen?“
Das Mädchen zögerte mit einer Antwort; aber Joſeph, der es vernommen hatte, rief in leich⸗ tem Ton:
„Bah, was ſollte geſchehen ſein, Vater Stock? Man hat dieſen Morgen die Stadt mit Kanonen beſchoſſen. Das iſt natürlich; man muß erwarten, daß es ſo fortdauern wird, bis Nieupoort entſetzt wird oder kapitulirt. Man beſchießt die Mauern der Stadt, um eine Breſche in derſelben zu bewerkſtelli⸗ gen. Wahrſcheinlich werden die Franzoſen darüber noch einige Leute verlieren, denn ſie ſtehen in freiem Felde; aber die Beſatzung von Nieupport, welche durch ſtarke Wälle geſchützt iſt, läuft für jetzt noch keine Gefahr.“.
Während er dieſe Worte ſprach, machte der Fiſcher Bella ein Zeichen mit den Augen, um ſie zum Mit⸗ leid mit dem Schmerz ihres Vaters zu ermahnen.


