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„Ob ich glücklich wäre, wenn es geſchehen könnte, ohne Dich unglücklich zu machen, das weiß Gott, der Alles ergründet; aber es darf nicht ſein, Bella. Du biſt ein Engel von Güte, ich weiß es, und obwohl Dich dieſe Heirath ſchon vor deren Vollzug erſchreckt, würdeſt Du Dich dennoch aus Edelmuth in dieſelbe fügen, nicht wahr? Aber es liegt in dem Herzen des einfältigen Fiſchers mindeſtens ein Gefühl der Rechtſchaffenheit, und er wird nicht zugeben, daß Du Dich für ihn aufopferſt.“
„Dieſe Heirath erſchreckt mich?“ wiederholte das Mädchen;„aber Du irrſt Dich, Joſeph.“
Sie erſtiegen einen Sandhügel; als ſie die Spitze deſſelben erreicht hatten und ſich wieder nach der Tiefe wandten, nahm der Fiſcher abermals das Wort:
„Ich irre mich nicht, Bella. Laß uns mit Ruhe dieſe wichtige Angelegenheit überlegen, gleich Leuten, die eine reine Neigung zu einander haben und auf⸗ richtig ſein dürfen. Seit einigen Tagen, wenn von dieſer Hochzeit geſprochen wird, erbleichſt Du und ſcheinſt zu beben.“
„Ich? Deine Augen haben Dich betrogen, Joſeph.“
„Geſtern Abend, als Tante Klär nur ein Wort davon fallen ließ, biſt Du bleich geworden, und die Thränen floßen Dir über die Wangen. Deine Tante hat es gleichfalls recht wohl bemerkt.“
„Ach, einfältige Menſchen,“ rief Bella mit ver drießlicher Stimme,„es iſt nur ein böſer Traum.“
„Warum begannſt Du dann ſo plötzlich zu wei⸗ nen, Nichte?“
Das Mädchen ſchien über dieſe Frage verlegen und beſtürzt.
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