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geſtorben iſt, dann noch in ſeinem Blute auf dem Schlachtfelde niederſtürzen müſſen!“
„Es iſt allerdings ſehr unglücklich,“ fuhr Joſeph fort,„aber Du weißt noch nicht, Bella, was der Herr dort oben über Milval beſchloſſen hat. Wenn er an Bord der engliſchen Schiffe gegangen wäre, wie ich davon mich überzeugt halten möchte, oder wenn er auf eine andere Weiſe gerettet worden wäre, würde dann Dein Kummer nicht eitel geweſen ſein, Bella? Warte doch, um zu verzweifeln, bis keine Hoffnung mehr da iſt.“
Dieſe Worte ſchienen einigen Eindruck auf das Gemüth des Mädchens zu machen; ſie ſchüttelte zwei⸗ felnd den Kopf und murmelte:
„H, Joſeph, könnte Deine tröſtende Weiſſagung zur Wahrheit werden! Aber nein, nein, mein Oheim Louis ſagt ſelbſt: kein Emigrant kann aus Nieupoort entrinnen.“
„Und wir ſind dennoch, mitten durch Musketen⸗ ſchüſſe und Kanonenkugeln entkommen, Nichte. Ei, Du mußt vernünftig ſein und Deine Trauer bezwin⸗ gen. Meinſt Du, Bella, es werde Dir nicht als eine große Sünde angerechnet, wenn Du Deiner Ge⸗ ſundheit aus übertriebener Furcht vor einem Unglück, das vielleicht nicht einmal eintrifft, ſchaden würdeſt?“
Das Mädchen drückte dem Fiſcher beide Hände mit tiefgefühlter Dankbarkeit.
„Joſeph, gute Seele,“ ſagte ſie,„Du allein wirſt mir Muth geben können, wenn ich nicht von ſchreck⸗ lichen Geſpenſtern verfolgt werde, die mich um Ruhe und Verſtand bringen. Die ganze Nacht habe ich nicht geſchlafen; ich habe gezittert und gebebt, als
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