2⁵⁰0 ben um den Preis des Glücks meiner armen Nichte erkaufen müßten?“
„Was ſagſt Du, Bella ſollte nicht glücklich mit Dir ſein?“
„Sie iſt jung und ſchön; ich bin alt und abge⸗ nützt; ſie hat Verſtand, ich bin ein Dummkopf,“ ſeufzte der Fiſcher.
„Ei, ei, iſt es möglich, daß ein Menſch einen ſo ſchlechten Glauben an ſich ſelber haben kann?“ rief Tante Klär.„Alt und abgenützt? Du, Joſeph? Du biſt ein Burſche wie ein Baum. Wenn Du über allzu viel Geſundheit und Stärke klagteſt, würde ich es begreiflich finden. Weil ich Dich manchmal we⸗ gen Deines aufbrauſenden Weſens tadle, bildeſt Du Dir ein, Du habeſt keinen Verſtand! Aber was noch beſſer iſt, Du haſt ein Herz, ſo gut wie Waizen⸗ brod und biſt unfähig, Jemand Kummer zu machen.“
„Es iſt ſchlimm, Mutter, Dinge an einander fügen zu wollen, die Gott nicht zur Vereinigung ge⸗ ſchaffen hat.“
„Was Du da ſagſt, Joſeph, haſt Du gewiß nicht ſelbſt ausgedacht. Haſt Du vielleicht in meiner Ab⸗ weſenheit den Strandläufer geſehen?“
„Seit geſtern Mittag, da ich ihm den Topf mit Fleiſchſuppe brachte, kann ich ihn nicht geſehen haben, da er krank zu Bette liegt. Ueberdieß ſpricht Ko Snel nicht mehr von Belia.“
Die alte Frau hob den ſiedenden Keſſel vom Feuer, und während ſie damit nach der Hinterthüre ging, ſagte ſie:
„Nun, Joſeph, ſchlag' Dir die Grillen aus dem Sinn. Laß die Belagerung von Nieupoort zu Ende
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