Druckschrift 
Bella Stock : Bilder aus dem Leben der flämischen Fischer / von Hendrik Stock. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
Einzelbild herunterladen

„Jo, mein Kind, ich begreife es.“

„Und was noch mehr iſt, er hat einen alten Vater, er ruft ihn in ſeinem irren Zuſtande, er ruft ihn mit ſo viel Liebe! O, ſo an Deiner Bruſt ruhend, fühle ich mein Herz beklommen von Schrecken und Nitleid, bei dem Gedanken an die Verzweiflung, die den unglückſeligen Vater treffen würde, wenn ſein Kind hier unterliegen ſollte.“

„Sein Vater könnte davon den Tod haben!“ ſeufzte der Greis.„Bella, Bella, Du machſt mich zittern vor Angſt. Ich bitte Dich, ſei vernünftig und bezwinge Deine Aufregung. Wenn Du mir noch krank würdeſt, ſo hätte Dein armer blinder Vater für Dein allzu großes Mitleid zu büßen.“

„Nein, nein, fürchte Nichts für mich. Selig ſind die Barmherzigen, denn ſie werden Barmherzig⸗ keit erlangen!“ ſprach Bella mit einer gewiſſen Er⸗ hebung in der Stimme.

„In der That, ſo ſprach der Heiland von dem Berge herab zu dem Volke. gehorche Deinem liebevollen Herzen, mein Kind,“ murmelte der Blinde.

Es herrſchte eine Weile Stillſchweigen.. das Mädchen horchte ängſtlich auf das ſchwache Geräuſch, das ſich von dem verſchloſſenen Kämmerchen herab

vernehmen ließ. Sie glaubte zwiſchen dem Krachen von Schritten auch einige ſchmerzliche Seufzer zu hören, und bildete ſich ein, der Wundarzt ſei eben damit beſchäftigt, die Wunden des armen Jünglings zu verbinden. Sie ſagte jedoch Nichts, ſondern hielt die Augen ſtarr auf die Thüre des Kämmerchens gerichtet. Endlich ſprach der Greis:

e

ℳ Bische dern. Mann F

der?

Tante etwas nicht,

„ das Y gen u voll w Mitlei

„V arzt zu zu mat Er zitt beſtänd ſpricht ſter un ſie vor faſt nie zu grat

duldig! Worte

doch d vorgehe Schrecke

„Di