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„ſagen ohl recht wahr?“ in Kind. mitleidi⸗ unter zu bei der
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Darings betrübt! ißte, was
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„Gewiß, gewiß, Bella! Dennoch, mein Kind,
wenn Gott über ſein Leben beſchloſſen hat...“
„Vater, lieber Vater, ſprich nicht ſo, ich bitte
Dich!“ rief ſie.„Herr Darings iſt ein erfahrener Mann; er wird ihn nicht ſo elend ſterben laſſen! Er hat ſeinen Kopf noch nicht beſehen, als er mich herabſchickte; jetzt iſt er daran, die Wunden zu unter⸗ ſuchen. Wir dürfen nicht voreilig ein Unglück be⸗ fürchten. Vielleicht wird er uns bald gute Botſchaft bringen.“
„Bella, wie biſt Du doch ſo ſchrecklich aufgeregt! Du vergießeſt Thränen?“ ſprach der Greis verwei⸗ ſend.„Der Mann iſt ein Unglücklicher, und wir ſollen gegen ihn unſere Pflicht als Chriſtenmenſchen erfüllen; aber in Allem, Kind, iſt Maaß zu halten: ſelbſt das Mitleid darf man nicht übertreiben.“
„Ich weiß nicht, Vater, wie es kommt; aber wäre der Mann mein eigener Bruder, ich könnte nicht tiefer ergriffen ſein beim Anblick ſeines ſchreck⸗ lichen Zuſtandes. Siehſt Du, lieber Vater, ich bin es, die ihn gefunden hat; ich glaube, Gott hat mich ſelbſt zu dem Orte geleitet, um ſeinem leidenden Geſchöpfe zu helfen.. vielleicht um ihn vom Tode zu erretten!“
„Ko Snell hat ihn gleichfalls gefunden und Hilfe geleiſtet.“
„Nein, Vater, der Strandläufer hat kein Herz. Ohne mich würde der Arme in den Dünen verblichen ſein. Davon bin ich überzeugt. Wird er geneſen, ſo habe ich einem Menſchen das Leben gerettet! Begreifſt Du nicht, Vater, wie ſolch ein Gedanke mich rühren muß?“


