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Bella Stock : Bilder aus dem Leben der flämischen Fischer / von Hendrik Stock. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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den Kiſſen, brachte eine Schale ihm an den Mund und goß ihm das Waſſer langſam ein. Er mußte ſeit langer Zeit von einem brennenden Durſt verzehrt worden ſein, denn er trank das erfriſchende Naß in gewaltigen Zügen und mit fieberiſcher Haſt.

„Nun iſt es genug, Freund,“ ſagte Bella.„Ruhe jetzt ein wenig, dann will ich Dir noch eine Schale Waſſer geben. Sei nur guten Muths! Mein Vater wird ſogleich kommen; man wird einen Doctor ho⸗ len. Wir wollen Alle zuſammen Gott bitten, daß er Dich ſchnell geneſen laſſe.. Ach, wie ſiehſt Du mich an! Was willſt Du mir ſagen, Freund?“

Bella hatte den Kopf des Verwundeten auf die Kiſſen ſinken laſſen. Vielleicht hatte das Gefühl von Erfriſchung, oder der mächtige Eindruck des kalten Waſſers ihm auf einen Augenblick das Bewußtſein zurückgegeben; denn er ſchaute jetzt das verwirrte Mädchen mit leuchtenden Augen und einem wunder⸗ ſüßen Lächeln von Dankbarkeit und Liebe an. Bewegt und zitternd ſtand das Mädchen an dem Bette; ſie konnte den Strahl ſeines Blickes nicht er⸗ tragen und bückte den Kopf, um noch einmal die Hände zum Himmel zu erheben und an den Herrn ein feuriges Dankgebet zu richten. Sie wurde jedoch in ihrer Hoffnung getäuſcht: ein tiefer Seufzer ent⸗ ſchlüpfte dem Verwundeten; ſein Mund begann auf's

Neue verwirrte Laute zu ſtammeln, und ſeine Augen nah⸗ men ihre frühere glaſige Bewegungsloſigkeit wieder an. Einige ſtille Thränen rollten über des Mädchens Wangen; ſie faltete die Hände und begann zu beten aber jetzt hörte ſie die Stimme von Tante Klär draußen vor der Thüre ertönen, und ſie ſtieg die

Treppe auf die loſen Bella k ihn nae „V geſagt in den los, at todt. wenn C Be Fremdli vorſichti vielleicht gegnete „Nicht: zeit woh e ſprach et „Laf Lies ihr dem Ner wie der than haf ſeufzte d „Kon Mädchen „Es iſt ſanfter J Conſe