Druckschrift 
Bella Stock : Bilder aus dem Leben der flämischen Fischer / von Hendrik Stock. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
Einzelbild herunterladen

in dem innigen cken zu erloren, as mit ſchnell; ge aus

n ſelbſt ur Seite in der alls er⸗ och ver⸗ Guillo⸗ er, von ſter er Einfluß ner Gei⸗ aber die mordent⸗ erkennen

Jüng⸗ ete Bella es liebe⸗ ie wollte ß Gottes ihm ihre nn redete verſicherte de In

em armen

45⁵

Jüngling verſtändlich zu machen, ſtreichelte ſie zärt⸗ lich ſeine Hand, während ſie ſeine kalten Finger mit Thränen ſchmerzlichen Mitgefühls befeuchtete.

Mehr als einmal verſuchte der Strandläufer das Geſpräch wieder aufzunehmen, welches durch das Zu⸗ ſammentreffen mit dem Verwundeten unterbrochen worden war. In der Meinung, dieß wäre das rechte Mittel, um auf des Mädchens Gemüth zu wirken, ſprach er mit Uebertreibung von ſeinem Gelde, von ſchönen Kleidern und von einem gemächlichen Leben; aber Bella, die ausſchließlich mit der Bewachung des armen Jünglings beſchäftigt war und ihr Auge auf ſein Angeſicht geheftet hielt, zeigte ſich unwillig, daß Ko in dieſem Augenblick Luſt zu ſpaßen hätte, und gab ihm zuletzt gar keine Antwort h.

Braun, der Eſel, ſtrauchelte nicht ein einziges Mal; der Strandläufer ſchien endlich gutwilliger ge⸗ worden zu ſein und unterſtützte den Leidenden nach Bedarf.— So langte zuletzt die traurige Bürde ohne einen Unfall vor dem Häuschen des alten Stock an.

„Helft mir nun, Ko, ihn ſachte von dem Eſel zu heben,“ ſprach das Mädchen.„Wir wollen uns Mühe geben, ihm jeden Schmerz zu erſparen.“

„He, Vater Stock!“ rief der Strandläufer;„er⸗ ſchreckt nicht, wir bringen Euch einen ſterbenden Mann!“

„Mein Vater iſt nicht zu Hauſe,“ bemerkte das Mädchen, während ſie, von Ko unterſtützt, den Lei⸗ denden von dem Eſel hob.„Sobald wir den armen Jungen auf das Bett gelegt haben, laufe ich zu meiner Tante, um meinen Vater zu holen.“