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Bella Stock : Bilder aus dem Leben der flämischen Fischer / von Hendrik Stock. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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aber ſeine Augen waren weit geöffnet, und in dem glaſigen Blick, womit er gleich einem Irrſinnigen in's Weite ſtarrte, war ein unendlicher Schrecken zu leſen. Offenbar hatte er alles Bewußtſein verloren, und wußte nicht, wo er ſich befand, noch was mit ihm geſchah. Seine Lippen bewegten ſich ſchnell; verwirrte Laute ohne Sinn glitten in Menge aus ſeinem Munde.

Ko horchte; einige deutlichere Worte hatten ſelbſt ſeine Neugierde ſo ſehr erweckt, daß er mit zur Seite geneigtem Kopfe neben dem Eſel herging, in der Hoffnung, das Geheimnißvolle dieſes Vorfalls er⸗ rathen zu können. Seine Mühe war jedoch ver⸗ geblich. Der irre Jüngling nannte wohl die Guillo⸗ tine und ſprach verſtändlich von ſeinem Vater, von ſeiner Mutter und ſelbſt von ſeiner Schweſter; er befand ſich augenſcheinlich noch unter dem Einfluß eines tödtlichen Schreckens und ſchien in ſeiner Gei⸗ ſtesabweſenheit vor Feinden zu fliehen; aber die einzelnen Worte waren ſo gebrochen und unordent⸗ lich, daß ſich nichts Beſtimmtes daraus erkennen ließ. Hin und wieder trat eine Pauſe in des Jüng⸗ lings irrem Selbſtgeſpräch ein. Dann richtete Bella die ſüßeſten Worte, welche das Mitleid eines liebe⸗ vollen Herzens eingeben konnte, an ihn. Sie wollte dem Unglücklichen zu verſtehen geben, daß Gottes Güte unendlich ſei, und bemühte ſich, ihm ihre Hoffnung auf Geneſung mitzutheilen. Dann redete ſie ihm wieder von ſeinem Vater, und verſicherte ihn, daß er ſeine Eltern wieder ſehen würde. In ihrem menſchenfreundlichen Beſtreben, ſich dem armen

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