Die Bruſt des Verwundeten hob ſich langſam und ſenkte ſich wieder, während mit dem Athemzug ein langer Seufzer ihr entſchlüpfte.
Bella hielt ſich ſtill und betrachtete in ängſtlicher Spannung den Körper, der nun wieder ganz be⸗ wegungslos geworden war. Sie hob ihre Augen mit einem Strahl hoffnungsvollen Flehens zum Himmel und rief:
„O Gott in Deiner Barmherzigkeit, habe Mit⸗ leiden mit Deinem armen Geſchöpfe! Wende den Tod von ihm ab! laß ihn geneſen! Erhöre, er⸗ höre mein Gebet! ich werde Deinen heiligen Namen ſegnen jeden Augenblick meines Lebens!“
„Nun, ich komme zu ſpät mit dem Waſſer, nicht wahr? Er iſt gewiß ſchon ſtarr?“ rief der Strand⸗ läufer aus der Ferne.
„Beeilt Euch, lieber Ko, beeilt Euch! Er hat geathmet; er lebt!“ rief das Mädchen.
Aber als ob dieſe Kunde dem widerwilligen Burſchen mißbehagte, verkürzte er ſichtbar ſeine Schritte. Bella ließ den Kopf des Leidenden ſanft auf den Sand niedergleiten und ſprang, von Ungeduld ge⸗ trieben, dem Strandläufer entgegen. Sie riß ihm den Hut aus der Hand und kehrte damit zu dem noch immer bewegungsloſen Körper zurück. Nieder⸗ knieend tauchte ſie ihr Halstuch in das friſche Waſſer und begann damit das Angeſicht des Verwundeten zu waſchen.
Inzwiſchen war Ko näher getreten und ſprach, indem er mit einem zurückgehaltenen Lächeln des Zweifels die Bemühungen des Mädchens beobachtete:
„Bah, bah, Alles iſt vergeblich. Er hat keinen
Tropf ſtirbt darum einma hänget Al Liebes fuhr i mit V Ko mit ei kennba S ein ju Jahre. ein ree hat er ſo wei Ah zurück. die Hä Wi ſog die Bruſt. keit ein Weile allerlei W
einmal
rührte


