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Bella Stock : Bilder aus dem Leben der flämischen Fischer / von Hendrik Stock. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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und während das Thier plötzlich davontrabte, ihm nach. Ko folgte ihr mit

druck von Verdruß auf dem Geſicht; aber ſobald das

Gerte; lief ſie einem bittern Aus⸗ Mädchen ihm den Kopf zukehrte, erſchien wieder auf ſeinen Lippen das Lächeln der Liebe und flehender i ie Hände zuſammen. 2 Begehren?“ fragte Bella.

„Ach, willſt Du mich mit Güte anhören?“ ſagte der Strandläufer.„Ich zittere, denn wenn Du mir es abſchlügeſt, ſo dünkt mir, ich könnte in die See

laufen, bis daß keine Rückkehr mehr möglich iſt.“

„Ihr macht mich unruhig, Ko,“ murmelte das Mädchen mit ſichtbarer Beſorgniß.„Iſt Euch Etwas Schlimmes widerfahren? Wie ſeid Ihr doch ſo auf⸗ geregt?“

„Nein, nein, Bella; aber von dem, was ich von Dir erbitten muß und was ich beinahe nicht zu er⸗ klären wage, hängt all das Glück meines Lebens ab.“

„Aber wenn Ihr ſo fortfahrt, Ko, werde ich nie⸗ mals erfahren, was Ihr mir ſagen wollt. Iſt es denn ſo ſchrecklich, daß es Euch nicht aus dem Munde kann?“

Näher zu ihr tretend, gab der Strandläufer ſei⸗ ner Stimme einen flehenden Klageton und ſeufzte:

„Bella, dieſe Nacht habe ich einen ſo ſchönen Traum gehabt, daß mir die Thränen noch in die Augen dringen, wenn ich denke, es ſei nur eitler Schein geweſen.“

Conſeience, Bella Stock. 3