Druckschrift 
Bella Stock : Bilder aus dem Leben der flämischen Fischer / von Hendrik Stock. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
Einzelbild herunterladen

30

ihren Reichthum zuſammengezogen, um dieſen ver⸗ laſſenen Ort mit all ihrem Glanze zu überſtrömen. Eine ergreifende Stille herrſchte zwiſchen den Dünen. Wohl ließ ſich in der Ferne das rollende Rauſchen der ſteigenden See vernehmen; wohl ertönte in der Luft das Lied einer unſichtbaren Lerche; aber eben dieſe Laute machten die Ruhe der ſchlafenden Natur nur noch fühlbarer. Auf einer Düne, hinter einer halbverlaſſenen Höhe und fern von dem Orte, wo die junge Bella träumeriſch dahinſchritt, ſtand ein Mann der Art, daß nur ſein Kopf über den Sand hervorragte, und er, ohne bemerkt zu werden, in die Tiefe niederſchauen konnte. Er war von mittlerer Geſtalt und auffallend mager von Gliedern. Seine kleinen Augen, in tiefen Höhlen beinahe verborgen, glänzten ganz ungewöhnlich. Er hatte Lippen ſo dünn, als wären ſie mit einem Meſſer geſchnitten geweſen. Von Grund häßlich war der Mann jedoch nicht; aber ſein Geſicht ſprach ſo deutlich von Arg⸗ liſt und Verſtocktheit, daß er nur Abneigung und Mißtrauen einflößen konnte. Ueber der gewöhnlichen Fiſcherkleidung trug er noch einen kurzen wollenen Kittel, um ſeine Bruſt gegen den kalten Seewind zu ſchützen. Sein Kopf war mit einem Südweſter, das heißt einem Hut von getheertem Segeltuch be⸗ deckt, und deſſen hinterer Rand hing über den Rücken hernieder.

Lange Zeit war er bereits dageſtanden, den Blick in die Tiefe gerichtet und horchend, ob kein Geräuſch ſeine Einſamkeit ſtören werde. Bisweilen ſchüttelte er ungeduldig den Kopf, aber alsbald wurde der Verdruß auf ſeinem Geſicht von einem triumphiren⸗

den Le Lippen mit eir lichen dann daß er kämpft Sieg i Pl trafen ſich un A Hände einen Di näher. den Te Ein A ſicht, a ſtändlie

Und i Gebar Ihn e

S brumm ben?

M melte e iſt unt