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Thüre
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erſchienen. Sie öffnete dieſelbe, lief auf den Blin⸗ den zu, umarmte ihn eilig, während ſie ſagte:
„Nun, lieber Vater, gehe ich. Halt' Tich wohl! Du mußt Dich nicht ſo ſehr mit der Arbeit beeilen. Es iſt ja nicht nöthig. Lebe wohl, Tante; nimm' meinen Vater mit Dir und unterhalte ihn ein Bischen mit freundlichem Geplauder, während Du Deine häus⸗ lichen Geſchäfte abmachſt. Ich werde den Eſel etwas antreiben und ſchnell zurückkehren, ſobald ich unſere Garneelen in der Kirchenpfanne abgegeben habe. Gott behüte Dich, Vater; bald hin ich wieder da, Tante...“
Sie ſprang nach der Thüre, gab dem Eſel einen Schlag it der Gerte und rief:
„Hi, 3 m b Hi, nach der Pfanne!“
ulenen.
Bella Stock ſchritt Jangſam neben ihrem Eſel durch die gekrümmien Tjefen der Dünen dahin; ſie mußte in Gedanken verſunken ſein, denn ſie ſummte, ohne es zu wiſſen, die ſchleppenden Töne eines Trauerliedes und hielt die Augen zur Erde gerichtet.
Dieſen Morgen war die Sonne in voller Pracht aufgegangen und verhieß einen ſchönen Tag. Wäh⸗ rend ihre erſten Strahlen die öſtliche Seite der Dü⸗ nen erleuchteten und Dünſte aus dem Moos hervor riefen, ließen ſie die weſtlichen Abhänge noch in gräulicher Dämmerung. Aus dieſer Verſchiedenheit der Beleuchtung entſtand auf der ganzen Strecke der Sandwüſte eine bunte Miſchung von Tinten und Farben, als hätte die Himmelsfackel ihre Kräfte und


