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Bella Stock : Bilder aus dem Leben der flämischen Fischer / von Hendrik Stock. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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Ich weiß einen guten Mann für ſie, ſagte Tante Klär, den Greis auf die Schultern klopfend. So? lachte er;Du ſprichſt alſo abſichtlich mir von dieſen Dingen? Gewiß, Simon. Iſt es ein junger Burſche, ein Fiſcher? Er iſt nicht alt, er hat Geld. Fiſcht er jetzt nicht mehr, ſo iſt er doch Fiſcher geweſen. Meinſt Du vielleicht Ko, den Strandläufer? Jakob Snel, allerdings. Hat er Dich mit dieſer Botſchaft beauftragt? fragte der Blinde.

Der arme Junge iſt ein Bischen ſchüchtern, er cht, ſelbſt zu kommen und anzuhalten, und hat michebeten und angefleht, ein gutes Wort für ihm ein

Das wird ſich nie machen, Tante Klär. Der Strandläufer iſt zu alt und zu häßlich.

Fünfunddreißig Jahr für einen Mann, das iſt die ſchönſte Zeit des Lebens! rief die alte Frau.

Ja, aber doch in ſeiner Art, nicht wahr?

Und dann ſein Geld, Simon? Das Geld, ſiehſt Du, das iſt Alles: viel mehr als Schönheit. Der Strandläufer muß etwas Rechtes haben, denn er leiht Vielen und kann warten, bis der Häringsfang in beſſern Zeiten ſeinen Schuldnern es möglich macht, ihn zu bezahlen. Bella wird ſo gegen alle Noth geſichert ſein und muß ſich nicht mehr, wie jetzt, ab⸗ mühen, um ganze Tage in der See hinter den Gar⸗ neelen herzulaufen.

Nein, Schweſter, ſprich mir nicht von einer ſolchen Ehe. Ko iſt aus dem Franzöſiſchen in unſere Dünen