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Bella Stock : Bilder aus dem Leben der flämischen Fischer / von Hendrik Stock. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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Er gebe Dir, Joſeph, einen glücklichen Fang und eine gute Heimkehr! ertönte es hinter ihm her, während er eilig zur Thüre hinausging, um ſeinen Kameraden einzuholen.

Nimm es mir nich übel, liebe Tante, daß ich Dich verlaſſe, ſagte das Mädchen aufſtehend.Ich muß dahinten einige Arbeit abmachen, die Kuh ver⸗ ſorgen und den Eſel richten, um Snſere Garneelen nach der Kirchenpfanne zu führen. Leiſte Du dem Vater inzwiſchen ein Bischen Geſellſchaft.

Die alte Frau ſah ihr mit beſonderer Aufmerk⸗ ſamkeit nach und ſchüttelte den Kopf. Sobald die Stallthüre geſchloſſen war, rückte ſie ihren Stuhl näher zu dem Blinden hin, welcher vom Tiſche auf⸗ geſtanden war und ſeine Arbeit wieder aufgenommen hatte.

Aber Bruder, ſprach ſie,denkſt Du noch nicht daran, einen guten Mann für Deine Bella zu ſuchen? Sie iſt jetzt in ihren ſchönſten Jahren.

Du ſcherzeſt damit, Schweſter, entgegnete der Greis.Sie iſt wohl gerathen, allerdings, aber da⸗ bei noch ein unſchuldiges Kind.

Eine ausgewachſene Frau.

Und gleichwohl noch ſo bitter jung!

In ihrem neunzehnten, Bruder. Es ſind eilf Jahre, daß Du ſie nicht mehr mit Deinen Augen haſt ſehen können, und Du meinſt, ſie ſei immer die ſelbe ſeitdem geblieben. Da gibt es eine Menge Anderer, die wohl merken, daß es für Bella Zeit zum Heirathen geworden iſt. Wenn ſie nach der Hochmeſſe über den Kirchhof geht, ſtellen ſich die Jungen von der Pfanne und ſelbſt von Adinkirchen