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Bella Stock : Bilder aus dem Leben der flämischen Fischer / von Hendrik Stock. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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auf der See, und da finde ich Dich in lauter Luſt an keinem Cafetiſche! Menſch, Menſch, ich weiß nicht, was ich allmälig von Dir denken muß. Ich glaube wahrhaftig, Joſeph, daß Du von Sinnen kommſt!

Bah, liebes Mütterchen, ich wollte Deinen Schlaf nicht ſtören: Du weißt es wohl.

Lauter leeres Geſchwätz, entgegnete Tante Klär. Es wird Dir langweilig, bei einer alten Frau ſo allein wohnen zu müſſen. Hier iſt es beſſer, nicht wahr? Hier iſt man jung, und man lacht und ſcherzt allezeit?

Tante Klär mußte die Gewohnheit haben, mit Joſeph zu zanken; denn Alle, die ihre Klagen hör⸗ ten, ſelbſt der blinde Greis, lächelten, als ob ſie deren Worten nicht den geringſten Ernſt beilegten.

Nun, liebe Tante, ſetze Dich und trinke eine Schale Café, ſprach Bella in ſanftem Ton.Sei verſichert, daß wenn Joſeph Dich nicht geweckt hat, es nur geſchah, damit Du von Deinem Kopfweh Dich erholen könnteſt.

Frau Klär nahm Platz an dem Tiſche und brachte die Taſſe, welche das Mädchen eingeſchenkt hatte, an die Lippen. Nach einem augenblicklichen Stillſchwei⸗ gen fuhr ſie fort:

Das iſt nicht der einzige Grund meines Verdruſſes, Bella. Der Junge wird ſo dumm, daß man darüber wei⸗ nen möchte. Was er geſtern nach dem Gottesdienſte zu Adinkirchen gethan hat, will ich Dir gar nicht ſagen. Mit ſeiner kindiſchen Heftigkeit hat er beinahe ein Un⸗ glück angerichtet. Lache nicht, Joſeph: es koſtet mich ſechs Schillinge! Sechs Schillinge in dieſer unglücklichen

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