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Bella Stock : Bilder aus dem Leben der flämischen Fischer / von Hendrik Stock. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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O, nein, nein: Dein Geſicht iſt ſo rein wie die Roſen, die in des Paſtor's Garten blühen, fagte der Fiſcher.

Aber Joſeph, warum ſiehſt Du mich denn ſo ſeltſam an?

Joſeph ſchien verwirrt; ſeine Wangen rötheten ſich lebhaft; aber er ſchlug ſich mit der Fauſt vor die Stirne und rief lachend:

Sei überzeugt, liebe Nichte, wenn es ſo fortgeht, ſo werde ich dummer als ein Roche! Seit einiger Zeit treiben meine Gedanken ſo unſtet herum, wie ein Schiff ohne Steuer.

Du haſt zu viel Blut, Vetter; Du ſollteſt nach Veurne gehen und Dir zur Ader laſſen, ſagt Tante Klär.

Es iſt Nichts, Bella; ich dachte an meine Frau ſelig; ihre Augen waren auch ſo ſchwarz und ſo het

Wäre ich nur nicht ſo alt und ſo häßlich! murmelte er bei ſich.Aber ich bin fünfundzwanzig Jahre zu früh auf die Welt gekommen. Das war wohl der dummſte Streich, den ich begehen konnte.

Alt, ſagſt Du, Joſeph? bemerkte der Greis. Du biſt noch jung..

Ach ja, vom Jahr 1746, ſeußzte der Fiſcher. Bereits achtundvierzig, Vater Stock. Und zweiund⸗ dreißig Jahre See auf den Knochen! Das Herz iſt jedoch jünger, als der abgenutzte Kaſten, worin es ſchlägt; und ich bin ſo alt nicht, ſonſt würden nicht genug kindiſche Gedanken mir durch den grauen Kopf laufen.

Conſtience, Bella Stock. 2