Druckschrift 
Bella Stock : Bilder aus dem Leben der flämischen Fischer / von Hendrik Stock. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
Einzelbild herunterladen

S N

2

14

Es war ein kräftiger Burſche mit breiten Schul⸗ tern und gedrungenen Gliedern. Durch die Oeffnung ſeines Wammſes konnte man ſehen, wie ſeine gewölbte Bruſt mit krauſen Haaren bedeckt war. Seine nack⸗ ten Arme waren gleichfalls haarig bewachſen und bei einem oberflächlichen Blick hätte man leicht auf den Glauben gerathen können, er trage eine Art von Pelzhandſchuhen. Obwohl grob gemeiſelt, zeigten ſeine Geſichtszüge viel Regelmäßigkeit; aus ſeinen blauen Augen ſtrahlte ein klarer, offener Blick, und auf ſeinem Munde ſchien ein heiteres Lächeln ſeinen Sitz aufgeſchlagen zu haben.

Es lag wohl Etwas von den plumpen Formen eines Bären in ſeinen Gliedern; aber ſein Geſicht war ein Spiegel von Offenherzigkeit und Milde des Gemüths, und ſicherlich mußte er, ehe Arbeit und Alter ſeine Stirne und Wangen mit Runzeln durch⸗ furcht hatten, ein flinker Junge geweſen ſein.

Nun, Vetter, was bleibſt Du ſo unter der Thüre ſtehen? rief das Mädchen, während ſie ihre Arme von dem Halſe ihres Vaters los machte und von ſeinen Knieen ſprang.Komm doch einen Augenblick herein!

Der Fiſcher ſtellte ſeinen Korb auf den Boden und ſagte mit einem Blick auf den Herd:

Tante Klär hatte geſtern Abend ein Bischen

Kopfweh. Ich habe ſie nicht wecken wollen und ge⸗

dachte unterwegs hier um eine Schale Café zu bit⸗ ten; aber der Schornſtein raucht hier ſo wenig, als bei uns. Joſeph wird wohl mit nüchternem Munde und leerem Magen in die See müſſen...

Ja wohl, das wäre ſchön! fiel ihm das Mäd⸗

chen ir das H

Keſſel

5 7 einmal Steinb Di

fragte

franzöſi Oeſterr ber, we

B Fiſchen hat un beinahe wir wi raden l Lieber das Bt Wir h Kirchwe bis nac