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„Ach, er iſt vielleicht todt. Untergegangen in der isländiſchen See!“
„Betrübe mich nicht, Bella. Wir haben Grund zu hoffen, daß Gott ihn bis jetzt in ſeinen Schutz genommen hat. Als Sieſſen Bordinkr von Island zurückkehrte, hat er uns die Kunde gebracht, daß Oheim Louis aus dem Schiffbruch gerettet und in Amerika gelandet ſei. Sei überzeugt, er wird den einen oder andern Tag wieder einmal unerwartet zurückkehren. Daß er keine Rachricht ſendet, darf uns nicht verwundern; er iſt herzensgut, aber leicht von Gemüth und flüchtiger Art wie ein ächter Matroſe; und er vermuthet ſicherlich nicht, daß wir, die wir hier gemächlich in den Dünen leben, uns deßhalb Kummer machen, weil er Nichts von ſich hören läßt. Ah, Bella, mein armer Bruder Louis, das war ein Mann, der Dich lieb hatte!“
„Mir dünkt, Vater, ich ſitze noch auf ſeinen Knieen, auf denen er mich reiten ließ“ murmelte das Mäd⸗ chen in traurigem Ton;„ich höre noch ſeine ſtarke Stimme, mit der er nach dem Takte des Pferdchens ſingt. Wenn er doch todt wäre, Vater? Wir wür⸗ den ihn niemals auf Erden wiederſehen!“
„Ich weiß nicht, Bella, Du haſt ſchlecht geſchlafen. Es liegt etwas Trauriges in Deiner Stimme.“
„Ich habe dieſe Nacht geweint.“
„Geweint? Warum?“ fragte der Blinde beſorgt.
„Die Geſchichte von dem armen Hiob auf ſeinem Düngerhaufen iſt mir vor den Augen geblieben und hat mir Thränen verurſacht. Welches Unglück und welche Geduld!“
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