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Bella Stock : Bilder aus dem Leben der flämischen Fischer / von Hendrik Stock. Aus dem Fläm. von C. Büchele
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Sind die Sandhügel nackt, oder nur mit Moos oder ſpärlichen Halmen bewachſen, ſo thut ſich in den gegen den Seewind geſchützten Tiefen die Natur mehr Gewalt an, um einige Vegetation hervorzurufen und den Grund zu ſpäterer Fruchtbarkeit zu legen. Da kriecht die Zwergweide über den Boden, zwiſchen Gras, Hahnenfuß, Wegerich, Steinklee und andern Kräutern, doch alle ſo mager und klein im Maaße, daß man Mühe hat, ſie zu erkennen.

Auf ſolchen zwiſchen den Dünen gelegenen, mit dem Namen Pfanne bezeichneten Erdflecken baut der Fiſcher ſein Häuschen; er gräbt den Boden auf eine gewiſſe Strecke um, ſucht ihn durch Dünger zur Erzeugung von einigem Gemüſe und von Kartoffeln für die Winterszeit zu zwingen, und iſt zufrieden auf dieſem Beſitzthum, welches er mit einem gewiſſen Stolze ſeinen Sand nennt.

Da wo die flämiſchen Dünen am breiteſten ſind, zwiſchen Adinkirchen und der See, ſtanden zu Ende des vorigen Jahrhunderts fünf oder ſechs dergleichen Fiſcherhütten, nicht fern von der franzöſiſchen Grenze, in der Tiefe zwiſchen den Sandhügeln zerſtreut.

Eines dieſer Häuschen war merklich größer als die andern; man hätte ſogar auf den erſten Blick geglaubt, daß es aus einer doppelten Wohnung be⸗ ſtehe, da man zwei Eingangsthüren daran bemerkte, aber ein Eſel und eine Kuh, welche beinahe den ganzen Tag in der Nachbarſchaft auf dem Abhang der Hügel weideten, gaben genugſam zu erkennen, daß der zweite Theil der Hütte ein Stall ſein müßte.