An einem Frühlingsmorgen des Jahrs 1794, da die Sonne kaum die Spitzen der Dünen zu er⸗ leuchten begann, ſaß in dieſem Häuschen an einem Tiſche ein Mann, welcher damit beſchäftigt war, ein Fiſchernetz mit ſehr großen Maſchen zu ſtricken.
Der Mann arbeitete mit geſchloſſenen Augen, und ſeine Bewegungen— wenn er zuweilen nach dem Garnknäuel auf dem Tiſche greifen wollte, um davon wieder auf ſeine Nadel zu bringen,— waren un⸗ ſicher und taſtend, wie bei einem Blinden. Er war von hoher Geſtalt und ſchien noch ziemlich ſtark von Körper; aber ſein gekrümmter Rücken und die weißen Haare, die in Locken über ſeine Schultern fielen, be⸗ wieſen, daß ſein Haupt ſich unter der Laſt der Jahre zu beugen begann. Sein Angeſicht ließ vermuthen, daß er ſein arbeitſames Leben auf der See zugebracht hatte, denn die Muskeln ſeiner Wangen waren trocken, hart und braun wie gegerbtes Leder.
Er trug eine Jacke von grobem rothem Flanell, ſehr weite blaue Hoſen, die nur bis unter die Kniee reichten, grobe Strümpfe von weiß und ſchwarz melir⸗ ter Wolle, und auf dem Kopfe gleichfalls eine ſchwarz⸗ wollene Mütze mit kraushaariger Einfaſſung.
Die tiefſte Stille umgab den arbeitenden Greis: nur die Uhr ſetzte ihr monotones Ticken fort und die Katze ſchnarchte leiſe an dem ſeuerloſen Herde.
Das Gemach ſah ſehr ärmlich aus. Der Fuß⸗ boden beſtand nur aus einer Schichte getrockneten Lehms, und die Decke war ſo niedrig, daß der alte Mann, wenn er ſich ganz aufrichtete, unfehlbar mit ſeinem Kopfe bis an die nackten Balken reichen mußte. Nichtsdeſtoweniger war Alles ſo ſauber, daß es Einen
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