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Menſchen jubeln hörte. Ach, ich habe mich getäuſcht! Der Zweifel wohnt noch in Ihrem Herzen!“
„Nein, nein,“ rief der Jüngling, erſchrocken über dieſe Anklage.„Ich glaube, ich habe Vertrauen, alle Unſicherheit iſt aus meinem Geiſte verſchwunden.“
„Nun wohlan, warum beweiſen Sie es dann nicht?“ fordern Sie? Was muß ich thun, Willi⸗
ald?“
„Sie müſſen ſich ohne Widerſtand dem Glück hin⸗ geben, welches der Himmel Ihnen anbietet, und Ihr Wohl nicht durch das Zaudern des Stolzes vernich⸗ ten. Sie müſſen mit Dankbarkeit die Hand derjeni⸗ gen annehmen, welche Gott Ihnen zur Gattin be⸗ ſtimmte; ſie ehren, ſie lieben und ſie für ihre Liebe belohnen.“
Daniel ſträubte ſich noch gegen den Gedanken, vor Celeſta's Angeſicht erſcheinen zu müſſen. Es war ein Gefühl von Schaam, welches ihn bewegte.
„Sie können mir beweiſen, daß Sie über den Zweifel geſiegt haben,“ fuhr der Rentmeiſter fort. „Jodokus iſt nach Celeſta's Hauſe gekommen, um mir Ihre unerwartete Rückkehr nach dem Wulfhofe zu melden. Ihre Aufregung, Ihr blaſſes Ausſehen, Ihre ſonderbaren Worte haben den grmen Burſchen erſchreckt. Er ſprach von einem Unglück, das ge⸗ ſchehen könnte, und flehte mich an, nach dem Wulf⸗ hof zu laufen, um ein ſchreckliches Unheil zu ver⸗ hüten, wenn es noch Zeit wäre. Ich habe Celeſta verlaſſen, während eine Thränenfluth aus ihren Au⸗ gen ſtrömte, während ſie ihre Wohnung mit Angſt⸗ geſchrei erfüllte und vor Beſtürzung und Angſt einer


